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Immer weniger Kinder: Für die Awo ist Schülerbetreuung das Sorgenkind

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 09:38 Uhr

„Es läuft nicht gut.“ So urteilte der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Wilster, Helmut Jacobs, über die schon seit 2004/05 von der Awo übernommene Betreuung der Grundschüler. Jacobs begründete dies mit der geringeren Zahl von Kindern, die die betreute Grundschule in Anspruch nehmen. Im vergangenen Jahr waren es 30, in diesem Jahr nur noch 20 Kinder.

„Die Personalkosten übersteigen bei weitem die Einnahmen“, gab Jacobs auf der Awo-Hauptversammlung zu bedenken. Nichtsdestoweniger dankte er für einen Landeszuschuss, mit dem die Kosten hätten gesenkt werden können. Dank galt ebenso dem Schulverband Wilstermarsch, der das Defizit von 400 Euro bei der Ferienbetreuung im Herbst ausgeglichen habe. Für die Betreuung seien Sabine Friedrichs und Ursel Maaß tätig. Als Vertretungskraft für Noriko Baumgart sei Kerstin Simon eingestellt worden.

In der betreuten Grundschule sorgt die Awo für ein vielseitiges Angebot an die Kinder. Sie können spielen, malen, basteln, puzzeln, toben und Tischfußball spielen. In einem gesonderten Raum können sie unter Anleitung ihre Schularbeiten erledigen. Auf dem Schulhof können sie bei gutem Wetter unter Aufsicht auch Tischtennis oder Fußball spielen oder andere Ballspiele ausüben. Betreuungszeiten sind während der Schulzeit morgen von 6.30 bis 8 Uhr und von 12 bis 14.30 Uhr. Um 13 Uhr können die Kinder in der Mensa der Gemeinschaftsschule mit einem Mittagessen versorgt werden.

Der Vorsitzende stellte dann als neue Mitglieder Hartmut und Gertraud Borchardt, Ingeborg Fedder, Christa Seeger, Heinrich und Eva-Maria Göttsche, Astrid Noffke, Hans-Peter Marler und Heinke Gordon vor. Für zehnjährige Awo-Mitgliedschaft zeichnete er Peter Friedrichs und Natascha Böhnisch sowie in Abwesenheit auch Horst Langer aus.

In seinem Jahresbericht erinnerte Helmut Jacobs an einen Ausflug mit 46 Kindern und 54 Erwachsenen in den Serengeti-Park Hodenhagen. Zugleich kündigte er an, dass es in diesem Jahr wegen der Kosten keinen Ausflug in einen Vergnügungspark geben werde.

Vorstandswahlen standen in diesem Jahr nicht an. Den Kassenbericht legte Kassenführerin Renate Hilgers vor. Auf Antrag von Bernd Schwutzke wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

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