zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 18:52 Uhr

Stadtwerke : Immer noch Probleme

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor Gründung der Stadtwerke Kellinghusen verlangt die Kommunalaufsicht eine Wirtschaftlichkeitsprüfung. Die Kellinghusener Politiker stehen zum Plan. Das beschlossen sie einstimmig.

von
erstellt am 06.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Die Stadtwerke Kellinghusen – trotz vieler Gespräche, Sitzungen und Gutachten sind sie noch nicht in trockenen Tüchern. Sorgen bereitet den Politikern vor allem die Steinburger Kommunalaufsicht, die eine plausible Wirtschaftlichkeitsprüfung verlangt. Der Ausschuss für Werke und Betriebe bekräftigte jetzt noch einmal einstimmig, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. „Wir werden den Plan weiter verfolgen und auch den Arbeitskreis Stadtwerke wiederbeleben“, sagte der Ausschussvorsitzende Reinhard Rübner (SPD).

Die Stadt plant, ihre Eigenbetriebe ( Klärwerk Freibad, Bauhof und Wasserwerk) in neuen Stadtwerken zusammenzufassen – gleichzeitig soll der Bereich Gas und Strom neu aufgenommen werden. Die Vorstellungen der Kommunalaufsicht sehen allerdings anders aus. In der Gründungsphase sollten lediglich die Eigenbetriebe aufgenommen werden, gab Jörg Tietgen, Leiter Fachbereich Finanzen beim Amt Kellinghusen, ein Gespräch mit der Kommunalaufsicht weiter. Gas- und Stromverkauf gehörten nicht dazu. Die gesetzlichen Hürden zur Gründung kann die Stadt laut Tietgen nehmen, Knackpunkt sei allerdings die Wirtschaftlichkeit. Denn die Stadtwerke müssten mindestens genauso gut wirtschaftlich dastehen wie die jetzigen Eigenbetriebe. Um exakte Zahlen zu haben, stehen im Haushalt der Stadt für ein externes Gutachten 30 000 Euro bereit.

Der Versuch, die Kommunalaufsicht zu bewegen, bereits im Vorwege Klippen, die dort gesehen werden, zu äußern, schlug laut Tietgen fehl. „Wir sollen erst gründen, dann will die Kommunalaufsicht sagen, ob es geht oder nicht.“ Allerdings sei signalisiert worden, dass nicht nein gesagt werde, wenn die Verwaltung die Wirtschaftlichkeit darstelle und eine große Ratsmehrheit für das Projekt stimme.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen