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Norddeutsche Rundschau

24. November 2017 | 12:31 Uhr

Immer neugierig auf Neues

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wilsteraner Viertklässler lernen Kinderbuchautor Wolfram Eicke kennen

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2016 | 14:43 Uhr

Vor kurzem hat Wolfram Eicke uns an der Wolfgang-Ratke-Schule in Wilster besucht. Zu Beginn hat uns der Kinderbuchautor seine Bücher und einige Lieder vorgestellt. Einige Bücher kannten wir schon, denn unsere Lehrerin Frau Thies hatte uns schon Wochen vor der Autorenlesung welche vorgelesen („Der kleine Tag“, „Der Pflaumenmusfänger“, „Fussel im Glück“, „Warum der Bär nicht schlafen kann“ und „Die Himmelskinder-Weihnacht“).

Wolfram Eicke hat einige Lieder sogar mit uns zusammen gesungen. Dabei spielte er auf seiner Gitarre. Besonders schön waren das „Mut mach Lied“ (Jumpalia jumpala) und das Lied „Wo kommt der Dreck unter den Fingernägeln her“. Wir mussten alle lachen.

Anschließend las er uns aus seinem Buch „Survival-Trip“ vor. Es war sehr spannend. Im Buch kam ein 13-jähriger Junge vor, der von seiner Mutter erst gegen seinen Willen in ein Sommer-Camp geschickt wurde, aber dann doch ganz spannende Abenteuer erlebt hat. Nach der Lesung durften wir Herrn Eicke noch interviewen.
Wie sind Sie darauf gekommen, Autor zu werden?
Wolfram Eicke: Als Junge habe ich Freude daran gehabt, mir eigene Geschichten auszudenken. In Sprachen war ich immer ganz gut. So wurde ich Journalist und habe dann sieben Jahre als Reporter gearbeitet. Mit 26 Jahren habe ich dann mein erstes Buch geschrieben, welches dann auch gedruckt wurde.
Hatten Sie als Kind einen Traumberuf?
Oh ja, am liebsten Vagabund zu sein, ein Weltenbummler wie Huckleberry Finn. Ich hätte mir aber auch Lehrer, Schauspieler oder Rockstar vorstellen können. Es haben sich alle Träume erfüllt, aber auf andere Weise als gedacht.
Welches Ihrer eigenen Kinderbücher finden Sie am besten und warum?
Immer gerade das, was ich schreibe, ist das allerbeste Buch! Das denke ich immer, denn beim Schreiben bin ich davon überzeugt und bekomme dadurch die Kraft, auch weiterzumachen.
Ist eine Person aus Ihrer Familie auch Autor?
Mein Großvater hat in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts alte germanische Sagen geschrieben. Mein Vater hat auch zwei Sachbücher veröffentlicht und mit meinem Sohn Philipp habe ich das Buch „Survival-Trip“ zusammen geschrieben.
Hatten oder haben Sie ein Vorbild beim Schreiben Ihrer Bücher?
Ja, Mark Twain ist in gewisser Weise ein Vorbild, weil er beim Schreiben nie getrennt hat zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Er war auch immer neugierig auf Neues.

Die Lesung wurde in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis (FBK) und dem Land Schleswig-Holstein veranstaltet.

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