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„Imaginäre Folklore“: Weltreise durch die Musik

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Der Fußball und das Wetter sind die größten Feinde der Musik“, erkannte Klarinettist Stefan Back nach dem Konzert. Auf Einladung des Kulturvereins „PEP“ spielte die Band „Viaggio“ (Deutsch: „Reise“) aus Hamburg in der Ulmenhofschule – nur leider vor (fast) leeren Rängen. Lediglich etwa 20 Zuhörer wollten das Quartett an diesem Abend hören. Der Rest hat etwas verpasst.

Denn mit ihrer Musikrichtung, die sie selbst als „folklore imaginaire“ bezeichnen, versetzten Stefan Back (Klarinette, Bassklarinette), Arne Gloe (Akkordeon), Faín Sánchez Dueñas (Perkussion, Kalimba) und Gerd Bauder (Kontrabass, E-Bass) die Zuhörer ins Träumen, nahmen sie mit auf „ihre“ Reise durch die Musikstile und verschiedene Gegenden der Welt.

Basierend auf chansonartigen Grundmustern mit den bestimmenden Instrumenten Akkordeon und Klarinette, reicherten die Musiker ihre „imaginäre Folklore“ mit Einflüssen aus den verschiedensten Stilen an, neben Folk und Jazz auch Balkantunes und Arabesken.

Die Gruppe um den preisgekrönten Saxophonspieler Stefan Back trug die Zuhörer in ihrer lebendigen Unterhaltung zwischen Akkordeon, Klarinette, Bass und Percussion hinweg.

„Das war ganz toll“, freute sich einer der wenigen Besucher. Der „PEP“-Vorsitzende Gerhard Nötzelmann war etwas enttäuscht: „Manche sagen, wir hätten zu viel Blues im Programm. Wenn wir dann doch eine andere Richtung haben, kommen nur wenige.“ Er hofft auf mehr Zuhörer beim nächsten Mal.

>Nächstes „PEP“-Konzert: Sonnabend, 5. Juli, 20 Uhr, Ulmenhofschule: „Mike Seeber Trio“ (Eintritt: VVK: 14 Euro, AK: 17 Euro; www.pep-kulturverein.de).






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erstellt am 19.Mai.2014 | 09:25 Uhr

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