Tourismus : Imagefilm für die Wilstermarsch

„Flogen“ für den Imagefilm  mit der Kamera übers Brokdorfer Eis (v. l.): Helmut Schmock, Sina Hoyer und Michael Großmann.
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„Flogen“ für den Imagefilm mit der Kamera übers Brokdorfer Eis (v. l.): Helmut Schmock, Sina Hoyer und Michael Großmann.

Dreharbeiten sind in vollem Gange - zuletzt im Brokdorfer Eisstadion. Itzehoer Produktionsfirma zeigt der Schokoladenseiten der Region.

shz.de von
15. Februar 2018, 05:54 Uhr

Die Kamera fährt rasant übers Eis, begleitet von heißer Musik aus den Charts und buntem Licht aus flackernden Scheinwerfern. Fröhliche Menschen sausen auf Kufen vorbei. Eine erste Szene von der Eis-Disco im Elbe Ice Stadion (EIS) hat die Filmcrew bereits gedreht, weitere folgen in den kommenden Monaten.

Denn derzeit produziert die „Unem Film Produktion“ (www.unem.de) aus Itzehoe (ursprünglich Wilster) einen Imagefilm über die Region Wilstermarsch. In Auftrag gegeben vom Amt Wilstermarsch, sammeln sie über die nächsten Monate viele Bilder bei verschiedenen Gelegenheiten.

Beim Auftakt in der Brokdorfer Eishalle gab es schon einmal viele bunte erste Impressionen. „Wir sind mit der Kamera über das Eis geflogen und konnten lachende, freudige Menschen einfangen, die Spaß beim Eislaufen haben“, freute sich Diplom-Ingenieur Michael Großmann, der Regisseur, Kameramann und Cutter in einem ist. Er realisiert den Film gemeinsam mit seinem Kompagnon Helmut Schmock.

An diesem Abend hatten sie auch die Hilfe einer Kieler Werkstudentin, der aus Wilster stammenden Sina Hoyer. Sie traute sich auf Schlittschuhen aufs Eis und fuhr dort mit. Mit der drei Kilogramm schweren Kamera hat sie zehn Runden geschafft – Bilder, die sich lohnten: „Die Kamera ist ganz schön schwer“, stellte sie fest, „aber es hat großen Spaß gemacht und auch einige schöne Ergebnisse gebracht.“

Viel Aufwand war das für ein paar Sekunden im Film, aber der besteht nun einmal aus vielen Einzelsequenzen, die alle mit viel Akribie aufgenommen werden müssen. „Wenn das Wetter gut ist, folgen im Mai noch Luftbildaufnahmen“, kündigte Michael Großmann an. Und sie werden in der Eishalle auch noch ein Eishockeyteam besuchen, das in der Halle trainiert.

Weitere Impressionen verschiedenster Bereiche unter dem Arbeitstitel „Wohnen und leben in der Wilstermarsch“ sollen bis Mai noch folgen – viel Arbeit für die Filmcrew. „Wir machen noch Interviews mit Unternehmen und Leuten, die aus ihrer Sicht beschreiben, was die Region Wilstermarsch ausmacht“, so Michael Großmann.

Gedreht wird mit der neuesten Technik in „4 K-Produktion“. „Das ist High End wie im Kino – eben das Beste für die Region“, so der Regisseur. „Und wir werden noch mit weiteren Praktikanten arbeiten“, kündigt er schon einmal an.

Im Juni soll der Film fertig gestellt werden und dann als Werbung für Touristenportale, auf der Website vom Amt, auf „You Tube“ und „facebook“ sowie in Gruppen und Foren zur Verfügung stehen. „Wir planen eine Langversion von etwa sechs Minuten und eine Kurzversion im Stile eines Trailers von einer Minute“, kündigt Michael Großmann an, damit die Vorzüge der Region nicht nur in Schrift, sondern auch in bewegten Bildern zu sehen sind.

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