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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 07:13 Uhr

Im Laufschritt zur Spendenübergabe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kronprinzenkooger organisiert jährliche Benefizläufe für den Förderverein des Brunsbütteler Klinikums

von
erstellt am 27.Okt.2015 | 04:42 Uhr

Vor 14 Jahren fand der erste Benefiz-Lauf zugunsten des Fördervereins vom Westküstenklinikum (WKK) in Brunsbüttel statt. Damals hatte der Kronprinzenkooger Bauunternehmer Alwin Sals durch die umfangreiche Hilfe im WKK Brunsbüttel eine schwere Krankheit gut überstanden. „In diesem Jahr fand erstmals kein Sals-Lauf statt, aber ich habe trotzdem einen Scheck mitgebracht“, verkündete Sals Senior jetzt bei der jüngsten Spendenübergabe.

Er war an Geschäftspartner und Freunde herangetreten, hatte so Spenden gesammelt und konnte erneut den für ihn schon traditionellen Betrag von 5000 Euro an Jutta Dohr überreichen. Die Vorsitzende des WKK-Fördervereins war überwältigt von der Spendenbereitschaft und dankte für die langjährige Verbundenheit zum Verein. „Durch dieses Geld können wir den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern und den Patienten eine noch bessere Versorgung ermöglichen.“ Auch Weiterbildung der Mitarbeiter wird unterstützt.

Zur Spendenübergabe waren Alwin Sals, Gerd Franken und Egenhard Busack die zirka 15 Kilometer von Kronprinzenkoog bis Brunsbüttel in eineinhalb Stunden gelaufen, wo sie der Förderverein mit Kaffee und Kuchen empfing.

Chefarzt Dr. Johannes Geisthövel erklärte, dass das Westküstenklinikum zu einem Integrierten Versorgungszentrum umgebaut werden soll. „Wir werden in absehbarer Zeit keine Intensivstation mehr haben, trotzdem wird sich für unsere Patienten nicht viel ändern.“ Die Tagesverfügbarkeit werde uneingeschränkt gewährleistet sein, aber die Intensivversorgung werde zum Beispiel vom WKK in Heide übernommen. „Das sind rein wirtschaftliche Gründe, die Vorhaltekosten für eine 24-stündige Intensivmedizin sind schlicht zu hoch.“ Im nächsten Jahr wird ein neues Gebäude angebaut, in dem eine Aufnahmestation mit ambulanten Einheiten untergebracht sein wird. Außerdem werden verschiedene Arztpraxen mit Belegbetten in das Klinikum einziehen. „Wir werden eine Zeit lang mit Baulärm leben müssen, aber das Ergebnis bringt uns Standortsicherung“, so Geisthövel.

Alwin Sals überlegt, mit einem anderen Konzept im nächsten Jahr wieder einen Spendenlauf zu veranstalten und den Förderverein weiter zu unterstützen. Denn für ihn steht fest: „Wenn es unser Krankenhaus nicht mehr gäbe, wären wir arm dran.“

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