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Im Januar gab es in der Marsch 19 Nächte mit Frost

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2016 | 17:15 Uhr

Anfang Januar 2016 lag eine Luftmassengrenze über Deutschland, die kalte und trockene Luft im Nordosten von feuchter und milder Luft im Südwesten trennte. Nach mildem Beginn wurde es bei uns rasch deutlich kälter. Die Temperaturen lagen einige Tage unter dem Gefrierpunkt. Dabei blieb es zunächst überwiegend trocken. Am 4. Januar wurde mit einer Tageshöchsttemperatur von nur minus 5,8 Grad der kälteste Tag des Monats verzeichnet. Am 7. Januar gab es den ersten Schnee des Jahres. Zum Ende der ersten Dekade setzte sich aber schließlich milde Luft durch, und der Schnee ging in Regen über. Die Tageshöchstwerte lagen nun meist zwischen 3 und 6 Grad. Erst nach der Monatsmitte wurde es wieder winterlicher.

Die Temperaturen gingen zurück, teilweise stellte sich erneut Dauerfrost ein. In der Nacht auf den 21. Januar wurde mit minus 10,8 Grad die kälteste Januartemperatur gemessen. Vorübergehend bildete sich auch eine Schneedecke. Festsetzen konnte sich der Winter allerdings nicht. Ab dem 23. Januar führten Tiefdruckgebiete über dem Atlantik mit einer südwestlichen Strömung außergewöhnlich milde Luft heran. So wurde die Kälte rasch wieder verdrängt, und in den letzten Januartagen gab es Temperaturen zwischen 5 und 11 Grad. Am 27. Januar wurde mit 11,2 Grad der Höchstwert des Monats gemessen. Mit einer mittleren Temperatur von 0,8 Grad fiel der Januar etwas zu kühl aus. Die Abweichung zum langjährigen Mittel betrug minus 0,5 Grad. Insgesamt gab es im Januar in 19 Nächten Frost. An elf Tagen stiegen auch tagsüber die Temperaturen nicht über Null Grad. Niederschläge gab es über den ganzen Monat verteilt.

Insgesamt fielen 73,5 Liter pro Quadratmeter, was fast genau dem Klimamittel entspricht. Die größte Niederschlagsmenge gab es mit 9 Litern am 27. Januar. Die Sonne schien 32,6 Stunden und erreichte nur 76 Prozent ihres Sollwerts.

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