zur Navigation springen

Krimi Nordica : Im Herbst wird es wieder kriminell

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Brunsbüttel ist Partner-Tatort des dritten Itzehoer Krimifestivals. Start ist am 4. November.

„Diesmal wird geschossen“ verspricht Itzehoes Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula. Auch bei der dritten Auflage des Krimifestivals Krimi Nordica 2017 muss Kultfigur Kuddel also wieder sterben.

Vom 4. bis zum 12. November will das Festival wieder spannende, augenzwinkernde und tot-ernste Unterhaltung bieten, verkündete Keune-Sekula jetzt in einer ersten Pressekonferenz der Festivalmacher. Mit dabei waren Bürgermeister Andreas Koeppen sowie sein Brunsbütteler Kollege Stefan Mohrdieck und die dortige Stadtmanagerin Anne-Merle Wulf. Nach Wewelsfleth und Glückstadt ist die Dithmarscher Schleusenstadt der diesjährige Partner-Tatort des Itzehoer Festivals. Er finde das Thema spannend, so Mohrdieck, und freue sich, dass Brunsbüttel mit seinen maritimen Ecken nun Teil der Krimi Nordica sein kann. Zudem seien beide Städte gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden, was den Krimifans entgegenkomme, die das Programm an beiden Veranstaltungsorten besuchen wollen.

„Wasser ist unsere mörderische Verbindung“, sagt Keune-Sekula, „deswegen ist es toll, dass wir bei der dritten Krimi Nordica wieder einen Partner-Tatort mit Hafen haben.“ In Brunsbüttel soll am 4. November dann auch die Auftaktveranstaltung des Krimispektakels stattfinden – unter der Überschrift „Crime-Time unter der Kanzel“ in der Jakobuskirche Brunsbüttel-Ort. Nach der Eröffnung folgen die bekannten Programmpunkte wie Schiffstörns, Krimi-Dinner, Lesungen, Musik sowie Beteiligung von Händlern und Gastronomen – und die Fortsetzung der bereits erwähnten beliebten Reihe „Kuddel ist tot“.

Experten von Mordkommission, Staatsanwaltschaft und Rechtsmedizin werden dann vor Publikum wieder einen Mordfall lösen – mit einem Toten, der in diesem Jahr nicht vergiftet oder erschlagen wird. „Unsere Experten haben schon getagt“, sagt Itzehoes Stadtmanagerin. Dieses Mal sei wohl eine Schusswaffe im Spiel. „Das hat schon etwas von CSI.“

Nicht geben soll es in diesem Jahr allerdings den Krimi-Nordica-Award, für den 2013 und 2015 die besten Kurzkrimis mit Tatort in Schleswig-Holstein gesucht wurden. Um die bisher hohe Qualität aufrecht erhalten zu können, soll der Wettbewerb nur noch alle vier Jahre stattfinden, statt wie bisher in zweijährigem Rhythmus, sagt Keune-Sekula. 2019 – bei der dann vierten Auflage der Krimi Nordica – soll der Award aber wieder verliehen werden.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 24.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen