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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 23:09 Uhr

Buddhismus : Im Einsatz für den Dalai Lama

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Frauke Schultz trifft geistiges Oberhaupt der Tibeter

Am Wochenende gastiert der Dalai Lama in Hamburg. Ein Thema des Friedensnobelpreisträgers wird ein ethisches Wertesystem sein, das über die Religionen hinweg Gültigkeit besitzen und alle Menschen einen könnte. Während des Besuches des geistigen Oberhauptes der Tibeter in der Hansestadt sind 360 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. 65 von ihnen stammen aus Schleswig-Holstein.

Mit Frauke Schultz ist auch eine Glückstädterin dabei. „Ich bin jetzt echt schon richtig aufgeregt“, gibt die 47-Jährige zu. Doch vor allem freue sie sich darauf, zum ersten Mal in ihrem Leben den Dalai Lama live zu erleben. Ursprünglich hatte Frauke Schultz geplant, via Internet ein Ticket für einen Vortrag des Dalai Lamas zu kaufen. „Doch der war schon ausverkauft“, erzählt die Masseurin. Doch dann stieß sie auf einen Helferteam-Button. „Da habe ich dann daraufgeklickt, und so ist der Kontakt entstanden.“ Bereits Mitte Juni stand ein Kennenlern-Treffen im Buddhistischen Zentrum in Hamburg auf dem Programm. Der jüngste Helfer ist gerade einmal 15 Jahre alt, der älteste 74 Jahre. Anfang Juli folgte für alle Ehrenamtler eine konkrete Einweisung. Einige werden den Einlass regeln, andere Dienst an der Garderobe leisten, oder für einen reibungslosen Kartenverkauf sorgen.

„Ich werde Saalordner im großen Saal des CCH sein“, sagt Frauke Schultz. 7 000 Menschen werden dort erwartet. Schon am Freitag geht es los. Sonnabend hat die Glückstädterin frei, bevor sie von Sonntag bis Dienstag wieder im Einsatz für den Dalai Lama sein wird. Dann folgt noch eine Nachbesprechung, um die vorangegangenen Tage im Team aufzuarbeiten. „Ich selbst bin übrigens keine Buddhistin“, erklärt Frauke Schultz. „Aber der Dalai Lama steht ja auch für religiöse Toleranz.“ Die 47-Jährige hofft, vom Nobelpreisträger „möglichst viel mitzubekommen“. Im Saal stehe ihr ein Sitzplatz zur Verfügung. Und als Saalordner sollte eigentlich genug Zeit bleiben, um den Worten des Dalai Lama einmal in Ruhe lauschen zu können.

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