Im Durchschnitt 14 Grad: Der Juni war viel zu kalt

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06. Juli 2015, 09:26 Uhr

Der Juni 2015 brachte ein paar Sommertage, fiel aber teilweise auch recht kühl aus. Vor allem war der Monat aber von Trockenheit geprägt. In den ersten beiden Juni-Wochen bestimmte meist Hochdruckeinfluss unser Wetter und es blieb von wenigen Ausnahmen abgesehen überwiegend trocken. Erst in der zweiten Monatshälfte wurde es wechselhafter, und zeitweise fiel auch etwas Regen. Insgesamt kamen aber mit 40,8 Litern pro Quadratmeter nur 49 Prozent des langjährigen Mittels zusammen. Am meisten Niederschlag gab es dabei mit 12,5 Litern am 21. Juni. Der Monat begann kühl, wenige Tage später gelangte aber auf der Vorderseite von Tief Lothar sehr warme Luft zu uns. So stiegen die Temperaturen bereits am 5. Juni auf den Höchstwert des Monats von 27,6 Grad. In der Folge kühlte es zunächst wieder deutlich ab, bevor die Temperaturen ab dem 9. Juni bei viel Sonnenschein wieder anstiegen. Aber auch diese sommerliche Episode war leider nicht von Dauer, denn die Schafskälte zeigte sich in diesem Jahr in recht deutlicher Form und sorgte zum 14. Juni für einen Kälterückfall. Nachfolgend blieben die Werte im Keller, am 19. Juni wurden tagsüber nur 13,7 Grad erreicht. Erst in den letzten Juni-Tagen konnte sich wieder wärmere Luft durchsetzen. Die mittlere Temperatur lag im Juni bei 14 Grad und damit um 1,1 Grad unter dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonne zeigte sich vor allem in der ersten Hälfte und zum Monatsende hin häufig. Insgesamt wurden knapp 204 Stunden Sonnenschein registriert, was ungefähr dem Klimamittel entspricht.


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