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100-Meter-Luxusschiff : „IDynasty“: Megayacht auf Probefahrt

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Die Wewelsflether Peters Werft führt abschließende Tests mit dem Yacht-Neubau „IDynasty“ durch. Der Eigentümer des 100-Meter-Luxusschiffs bleibt anonym.

Borsfleth/Wewelsfleth | Am Störsperrwerk konnten die Schaulustigen den Männern und Frauen an Bord fast die Hand schütteln: Ganz langsam glitt die Megayacht „IDynasty“ am Dienstagmorgen bei schönstem Sonnenschein durch das Sperrwerk von der Stör in die Elbe. Zentimeterarbeit im Zeitlupentempo für die Schlepperkapitäne und die Besatzung auf der Brücke, aber alles klappte augenscheinlich problemlos.

Der jüngste Neubau der Peters Werft in Wewelsfleth sticht zu einer etwa fünftägigen Probefahrt in See. „An Bord befinden sich etwa 70 Personen“, erklärt Mark Dethlefs, geschäftsführender Gesellschafter der Peters Werft. „Sie werden auf See diverse Testprogramme für die Klassifizierungsgesellschaft und den Eigner durchführen.“

„Final Sea Trial“ heißt eine solche abschließende Probefahrt im Fachjargon. An Bord sind dann neben Mitarbeitern der Werft in der Regel auch Mitarbeiter der Klassifizierunggesellschaft als „Schiffs-TÜV-Prüfer“ und Vertreter des zukünftigen Eigners. Die Übergabe an den Eigentümer ist laut Dethlefs für Ende des Monats geplant. Damit endet eine über dreijährige Bauzeit: Im Februar 2012 wurde die über 100 Meter lange und 16 Meter breite Yacht auf Kiel gelegt. Vom Stapel lief das Schiff Anfang November 2014. Seitdem wurde es am Ausrüstungskai in Wewelsfleth ausgestattet und brach bereits zuvor zu kürzen Probefahrten auf.

Über die Ausstattung der Yacht ist bisher wenig nach außen gedrungen: Die Werft hat mit dem Auftraggeber über Kaufpreis und Details des Schiffes striktes Stillschweigen vereinbart. Selbst Fachmedien wissen lediglich zu berichten, dass der Neubau über sechs Decks verfügt und Platz für über 20 Gäste an Bord bietet. Die Besatzung wird auf etwa 30 Personen geschätzt. Ebenfalls verschwiegen wird bisher die Identität des zukünftigen Besitzers der Luxusyacht.

Unklar ist, ob das Schiff nach der Testfahrt noch einmal nach Wewelsfleth zurückkehrt. Die Werft hatte abschließende Arbeiten an der Megayacht „Tatoosh“ vor wenigen Wochen im Glückstädter Außenhafen durchgeführt, um nach eigenen Angaben die komplizierte Fahrt über die Stör zu vermeiden.

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