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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 14:28 Uhr

Freizeit : Idylle zum Spielen und Erholen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Freizeitgelände auf dem früheren Weese-Gelände an der Itzehoer Jahnstraße wird am 8. Juli offiziell eingeweiht

Sandfrachter und Klettergerüst, Boule-Platz und Feuerstelle, Fitnessgeräte und eine Liegewiese, im Hintergrund plätschert ein Bach. Für rund 850  000 Euro ist in den vergangenen drei Jahren ein kleiner Park auf der Freudenthaler Wiese entstanden, der allen Generationen etwas bieten soll.

„Die Bänke, bei denen man bequem auf der Lehne sitzen kann, sind speziell für Jugendliche“, sagt Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt, „während die Fitnessgeräte eher für Senioren ausgelegt sind.“ Für Kinder stehen nicht nur die klassischen Spielgeräte wie Schaukel und Rutsche bereit: „Die Kleinen dürfen auch im Wasser plantschen und Staudämme bauen.“ Eine kleine Insel, die mit Weiden bepflanzt ist, lade zum „Spielen im Urwald“ ein. Rollstuhl-Fahrer können das erste barrierefreie Karussell Itzehoes nutzen. Eine weitere Neuerung für die Stadt ist das öffentliche Toilettenhäuschen, verziert mit bunten Motiven der Künstlerin Christiane Khedim aus Gribbohm.

Der Park werde auf diese Weise zum öffentlichen Freiraum, den es bislang im gesamten Stadtviertel östlich der Hindenburgstraße noch nicht gebe. Das Projekt wird daher zum Teil mit Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst, zum Teil aber auch von der unteren Naturschutzbehörde. „Wir haben dem Hühnerbach, der über das Gelände fließt und jahrzehntelang verrohrt war, ein neues Bachbett gegeben“, erklärt Heinz-Rüdiger George, Leiter der städtischen Umweltabteilung.

Die 2,4 Hektar große Fläche sei topografisch nicht ganz einfach, weil sie ein Gefälle von insgesamt zehn Metern aufweise, sagt George. Nachdem die alte Keksfabrik Weese, die dort lange Zeit stand, vor einigen Jahren abgerissen worden war, habe man zunächst über eine erneute Bebauung nachgedacht. „Aber es fand sich kein Investor.“ Aufgrund seines landschaftlichen Reizes eigne sich das Areal jedoch hervorragend für einen Erholungsraum.

Die Widrigkeiten der Fläche hätten auch den Arbeitern vom städtischen Bauhof immer wieder zu schaffen gemacht: „Im Winter und im Frühjahr stand lange Zeit das Wasser auf dem Gelände.“ Ein zunächst geplanter Eröffnungstermin im Oktober konnte nicht gehalten werden.

„Im Sommer passt es ohnehin viel besser“, meint Carsten Roeder, der zusammen mit Junior-Jugendparlament, Fehrs-Schule, Familienzentrum St. Ansgar, Kindergarten Fehrsstraße, Jugend-Spielmannszug, Steinburger Tänzern, Tanzschule Giesen und den Boulespielern des Sport-Clubs Itzehoe ein buntes Programm zur Eröffnung auf die Beine gestellt hat. Shows, Mitmachtänze, Schminken und Bastelworkshops werden angeboten. Für die Erwachsenen gibt es Führungen durch das Stadtviertel.

Gefeiert wird am Freitag, 8. Juli, von 15 bis 18 Uhr. Für alle Besucher spendiert die Stadt Currywurst und Fassbrause.

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erstellt am 26.Jun.2016 | 16:18 Uhr

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