Ideen für ein Kultur-Leitsystem

shz.de von
06. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Rund 30 Kunstschaffende und -interessierte hat der fünfte „Runde Tisch Kultur“ mit mehreren wichtigen Programmpunkten ins Wenzel-Hablik-Museum gelockt. Durchweg positiv gestimmt referierten die Künstlerin Wiebke Logemann über das noch bis zum 8. Dezember laufende Kunstfestival des Steinburger Künstlerbundes und Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula über die KrimiNordica. Beide Festivals, so war man sich in der Runde einig, waren nur möglich durch eine „Schweinearbeit“ (Keune-Sekula), lockten aber viele Menschen in die Stadt an die Veranstaltungsorte. Dadurch leisteten die Teilnehmer einen wichtigen Beitrag für das Selbstwertgefühl der Stadt und ihrer Bewohner, hieß es.

Mit Applaus begrüßt wurde der Start der Internet-Datenbank für Kulturschaffende (wir berichteten), den Christina Endres, aus der Stadtverwaltung am Laptop demonstrierte.

Beim vorigen Runden Tisch hatten sich Katrin Maibaum, Wenzel-Hablik-Museum, Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula und der stellvertretende Bürgervorsteher Jürgen Stahmer bereit erklärt, sich des Themas „Kultur-Leitsystem“ in der Innenstadt anzunehmen. Erste Berichte aus anderen Städten und Ideen stellte Katrin Maibaum vor. Anstelle von Stelen oder Tafeln würden demnach in Itzehoe Wegweiser mit strahlenförmig montierten Hinweisen am besten passen. Einzelne Ämter seien schon für eine Mitarbeit angefragt worden. Mitte 2014 soll das Konzept stehen. Auf die Stärken der eigenen Stadt solle dabei geschaut werden, hieß es. Weitere Anregungen aus dem Publikum erwähnten stadttypische Symbole, wobei sich in Itzehoe der Stör anböte. Für die weitere Arbeit der AG „Leitsystem“ konnte Wiebke Logemann als Verstärkung gewonnen werden. Der nächste Runde Tisch ist im Mai 2014 geplant.

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