Verkehr : Idee für „Acker-Schild“ gesucht

Ideen für ein plakatives Schild sucht die Gemeinde Blomesche Wildnis. Dieser Lastwagen auf dem Foto verunglückte im vergangenen Jahr im Katzheider Weg.
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Ideen für ein plakatives Schild sucht die Gemeinde Blomesche Wildnis. Dieser Lastwagen auf dem Foto verunglückte im vergangenen Jahr im Katzheider Weg.

Weil die Gemeinde am Katzheider Weg keine offiziellen Warnhinweise für LKW-Fahrer aufstellen darf, soll jetzt ein privates Schild gestaltet werden.

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07. Mai 2015, 08:00 Uhr

Blomesche Wildnis | Bürger und Kinder können sich Gedanken machen und kreativ werden. Denn der Bürgermeister der Blomeschen Wildnis, Niels Schilling, braucht ihre Hilfe. Auf einem privaten Acker soll ein Schild aufgestellt werden – mit einem plakativen Hinweis, dass dort kein Lastwagen in einen Wirtschaftsweg abbiegen soll.

Die Gemeinde weiß sich nicht mehr zu helfen. Es geht um den Katzheider Weg. Wie berichtet, sind dort in den vergangenen Jahren immer wieder Laster verunglückt. Der Weg ist schmal, zudem steht mitten drin ein Baum quasi im Weg. Die Probleme: Navigationsgeräte führen die Lastwagenfahrer auf den Katzheider Weg. Zudem gibt es von der Bundesstraße, die zum Sperrwerk führt, einen Linksabbieger zum Weg – gedacht für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge. Und der Kreis will dort keine Beschilderung aufstellen, weil zurückfahrende Laster wiederum eine Gefahr für den Verkehr darstellen könnten.

20 Jahre hatte an dem Weg ein Sackgassenschild gestanden. Doch die Gemeinde musste dies auf Anordnung der Kreisbehörde abnehmen. Das hatte 2009 zur Folge, dass dort ein Gefahrgutlaster – er war mit 25 Tonnen einer ätzenden und hochgiftigen Chemikalie beladen – auf dem Wirtschaftsweg verunglückte.

Aufgrund der Problematik hatte die Gemeindevertreterin Karen Saul schon vor einigen Wochen die Idee ins Spiel gebracht, mit „einem privaten Schild, auf einem privaten Acker“ ein Warnschild aufzustellen. Doch wie dieses aussehen könnte, dazu hatte in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung keiner so recht eine Idee. Deshalb wird auf Gratis-Vorschläge von außerhalb gehofft. Wobei es durchaus für die beste Idee eine Anerkennung geben wird. Was das ist, richtet sich danach, ob der Vorschlag von einem Erwachsenen oder einem Kind kommt. Ein wichtiger Hinweis von Karen Saul: „Auch Fahrer aus anderen Ländern sollten erkennen, worum es geht.“

Vorschläge nimmt Bürgermeister Niels Schilling per Mail unter dem Stichwort „Weg“ entgegen: schilling.bw@gmx.de

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