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26. Südseitenlauf : Ideale Bedingungen für die Aktiven

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nicht zu warm, nicht zu kalt – die 26. Auflage des Südseitenlaufs in Brunsbüttel hielt für die Teilnehmer genau die richtigen Bedingen bereit. Eine Rekordbeteiligung blieb aber aus. Die Organisatoren vom VfB Brunsbüttel waren trotzdem zufrieden.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Der 26. Südseitenlauf brachte dem VfB Brunsbüttel zwar keine Rekordteilnahme, dennoch waren die Organisatoren mit dem Läuferfeld von 200 Startern zufrieden. Die Bedingungen waren ideal, nicht zu warm und kein Regen. Nur der Wind machte den Zehn-Kilometer-Läufern auf den ersten Kilometern etwas zu schaffen.

Am Start pries VfB-Vorsitzender Volker Rehder den Läufern die tolle Strecke auf der Südseite von Brunsbüttel an, „über den Deich, an der Elbe entlang, durch die Südstadt, am Kernkraftwerk vorbei und durch die Schrebergärten.“ Zum ersten Mal erfolgte der Startschuss nicht am Kernkraftwerk, sondern im Bereich der Sporthalle Brunsbüttel-Süd. Grund: Vattenfall als Betreiber des Kernkraftwerkes unterstützt zwar noch den Lauf, hat sich aber als Hauptsponsor nach immerhin 25 Jahren herausgezogen. Die Zehn-Kilometer-Strecke hatte sich aber kaum verändert, nur der Start-Ziel-Bereich war nicht mehr beim Kernkraftwerk. Für die Läufer über die fünf Kilometer gab es aber deutlich Veränderungen: die Sportler liefen nicht mehr nach Büttel, sondern durch die Südstadt und über den Elbdeich. „Da war es fast wie Bockspringen, die Schafe stellten sich uns in den Weg“, schmunzelte Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck, der auch die Fünfkilometer Runde gelaufen war. Die alten Bahnschienen bildeten einige Hindernisse für die Läufer ein, die aber für niemanden eine Stolperfalle boten. Volker Rehder fand den neuen Standort an der Sporthalle ideal. „Hier sind Duschen, Büroräume für die Auswertung und auch sonst stimmt das Umfeld.“ Da der Bürgermeister ja selbst mit lief, gab Bürgervorsteherin Karin Süfke den Startschuss.

Als erste Läuferin erreichte Christin Liedtke (20) aus Klein Nordende nach fünf Kilometern das Ziel. Ihre Zeit war mit 18:17 besser als die des Vorjahressiegers Frank Kuppe aus Buxtehude (19:03 in 2012). Kuppe war mit 17:56 auch in diesem Jahr der schnellste männliche Teilnehmer vor Christian Koch (18:41) und dem 13-jährigen Tarje Mohrdieck (18:56) vom VfB Brunsbüttel. Svea Lucht von der LG Dithmarscher Westküste war mit 19:09 schnellste Dithmarscher Läuferin. Drittschnellste weibliche Läuferin war die 13-jährige Nina Gründel (20:44) aus Glückstadt.

Mit Spannung wurde der Sieger des Hauptlaufes über 10 Kilometer erwartet. Der 55-jährige Bodo Praefke aus Münsterdorf zeigte dem 17-jährigen Torben Schulz vom ABC Wesseln die Hacken. 38:16 war die Siegerzeit von Bodo Praefke und 38:30 die des Dithmarschers. Drittplatzierter war Stefan Naumann (38:38) von der LG Elmshorn knapp vor Dirk Fock aus Wacken.

Schnellste Frau war wieder einmal Katja Sachau vom MTV Heide in 44:20. Die 37-Jährige ließ Susann Ewers vom WKK einige Sekunden hinter sich. Drittschnellste Frau war Anke Rohwer vom SC Ostrohe in 46:26. In der Dithmarschen-Cup-Wertung führen weiterhin Katja Sachau, Susann Ewers und Svea Lucht mit der höchstmöglichen Punktzahl. Egenhard Busack. Initiator des Dithmarschen-Cups, schnürte selbst auch die Laufschuhe und lief die 10 Kilometer unter dem Cup-Motto „Dabei sein ist alles“. Die nächste Veranstaltung im Rahmen der beliebten Laufserie ist der Marner Kohltagelauf am 22. September. Da will Katja Sachau auf jeden Fall starten und gewinnen, um im Dithmarschen-Cup weiter vorn zu sein.

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