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Musik für Afrika : Hunderte Besucher bei der Blues-Party

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Drei Bands unterhalten bei der Blues Night des Lions Club Itzehoe die Gäste. Der Erlös geht an Kinder in Afrika.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 17:00 Uhr

Blues in vielen Facetten, von rockig bis traditionell, von beswingt bis ruhig und getragen – der Lions Club Itzehoe feierte seine 12. Blues Night, wieder für einen guten Zweck. Mehr als 400 Besucher feierten im Autohaus Eskildsen mit.

„Wir sind zufrieden trotz großer Konkurrenz an diesem Abend“, sagte Organisator Peter Geschke. Besonders der Headliner auf der Bühne, die „Blues Company“, verstärkt durch das Bläserduo „The Fabulous BC Horns“, begeisterte das Publikum. Ebenfalls mit dabei: Die Sängerinnen von „Soul Sistaz“, eine davon Anina Schibli, die bei der Show „Voice of Germany“ bis ins Finale vorgedrungen war.

Todor „Toscho“ Todorovic (Gitarre, Gesang), Mike Titré (Gitarre, Harp), Arnold Ogrodnik (Bass, Orgel), Florian Schaube (Schlagzeug) und Uwe Nolopp (Trompete) hatten das Publikum mit ihrem facettenreichen Blues-Programm schnell auf ihrer Seite. In der ersten Reihe gingen auch Mina und Tina aus Itzehoe mit. „Das Konzert ist sehr cool, die Musik ist sehr schön“, sagte Mina. Tina ergänzte: „Besonders die Sängerinnen gefallen mir sehr.“ Auch die „Midniters“ aus Kellinghusen kamen mit ihrem tanzbaren Blues, wie er in den 40er und 50er Jahren die Dance Halls und Clubs der Afro-Amerikaner beherrschte, gut an. Mit swingenden „Jump“-Titeln, gefühlvollen Balladen und erdigem Chicago Blues bereiteten sie die Bühne für die „Blues Company“. Begonnen wurde der Blues-Reigen zuvor mit Blaney, Heuer & Plotz, die schon große Resonanz erzielten. „Es war sehr schön, dass sie schon da die Zuhörer vor die Bühne lockten“, freute sich Geschke.

Seine Bilanz fiel gut aus: „Wir haben den Besucherschnitt der vergangenen Jahre erreicht und rechnen somit mindestens mit einem vierstelligen Reinerlös für den guten Zweck.“ Der Erlös geht an ein Schulprojekt zur Förderung von Straßenkindern in Kenia – die Gesamtsumme werde in nächster Zeit bekannt gegeben, so der Organisator.

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