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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 11:24 Uhr

Hürden und laufende Verfahren

vom

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

itzehoe | Konzepte für die Jugendarbeit gibt es bei der Stadt. Ausgearbeitete Konzepte für Alsen oder die Grunerstraße existieren dagegen nicht, wohl aber Erfahrungen im Betrieb eines Hauses der Jugend. Ein Treibhaus als Jugendzentrum, das aber auch Möglichkeiten für alle Generationen bietet, wäre neu. Workshops brachten viele Ideen, doch dort wären die Jugendlichen letztlich nur Statisten, so eine Befürchtung der Initiatoren des Bürgerentscheids, die gestern in einer Pressekonferenz geäußert wurde.

Doch zunächst muss eines der Gebäude stehen. Bei beiden Grundstücken sind Altlasten ein Thema. In der Grunerstraße wurden sie gefunden, aber sie sollen Bau und Betrieb eines HdJ nicht beeinträchtigen. Auf Alsen gab es schon Untersuchungen des Bodens während der Bebauungsplanung, Bohrkerne wurden auch im vergangenen Jahr gezogen. Viel Material liegt vor, letzte Sicherheit gibt es nicht.

"Zügig" könne an der Grunerstraße gebaut werden, sagen die Befürworter. "Ohne weitere Hürden", lautete gestern die Präzisierung. Das Verfahren für den Bebauungsplan ist aber noch zu Ende zu bringen, die Dauer wird auf ein halbes Jahr geschätzt. Der HdJ-Entwurf aus dem Februar 2011 müsste noch - gerade mit Blick auf die Kosten - aktualisiert werden und danach das Verfahren für die Baugenehmigung durchlaufen. In diesem ist das Treibhaus bereits deutlich vorangekommen und hat damit einen Vorsprung. Dafür seien die Kosten für das Vorhaben nicht geklärt, so die Gegner.

Die Finanzen werden Thema des nächsten Teils unserer Serie zum Bürgerentscheid.

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