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Horster Finanzen: Gemeinde rechnet weiter mit Überschüssen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 05:00 Uhr

„Das ist ein sehr guter Haushalt. Ich bin froh darüber, dass wir so gute Zahlen aufweisen können“, sagte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Mohrdiek nach der Beschlussfassung über die Finanzen der Gemeinde im kommenden Jahr. Zuvor hatte Finanzausschuss-Vorsitzender Jürgen Gülck das von der Verwaltung berechnete Zahlenwerk vorgestellt. Im Gegensatz zum ablaufenden Jahr, in dem der Ergebnisplan ein Fehlbetrag in Höhe von 101 000 Euro aufweist, wird für 2014 ein Jahresüberschuss von 37 000 Euro prognostiziert. Auch für die Jahre bis 2017 sei eine positive Entwicklung mit steigenden Jahrsüberschüssen erkennbar, so Gülck.

Durch die großen Investitionen im Bereich des Neubaus des Sportlerheimes in diesem Jahr haben sich die liquiden Mittel der Gemeinde zwar erheblich verringert, und auch im kommenden Jahr sind einige Ausgaben geplant, so dass der Bestand Ende 2014 mit nur noch 122 500 Euro berechnet wurde. Allerdings steht der Jahresabschluss 2013 noch aus, und hier werden noch zusätzliche Mittel in Höhe von 150 000 bis 200 000 Euro erwartet.

Der größte finanzielle Brocken, den die Gemeinde schultern muss, sind 680 000 Euro für den Neubau des Sportlerheimes einschließlich der Außenanlagen. Weiterhin sind für den Ausbau des Hermann-Löns-Weges und die Erneuerung der Abwasserkanäle in diesem Bereich 460 000 Euro vorgesehen. Die Erneuerung des Birkenweges schlägt mit 91 000 Euro zu Buche, der Bauhof soll einen neuen Kippanhänger für 15 000 Euro erhalten. Der Schuldenstand der Gemeinde konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgebaut werden und beträgt Ende 2014 noch rund 2,67 Millionen Euro.

Der Haushalt 2014 wurde einstimmig beschlossen. Ebenso einig waren sich die Gemeindevertreter über eine leichte Absenkung der Abwassergebühr. Sie beträgt ab dem kommenden Jahr 2,37 Euro pro abgenommenem Kubikmeter Frischwasser. Rund 5700 Euro wollen die Kommunalpolitiker außerplanmäßig für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Galshofkamp ausgeben. „Die meisten Lampen sind schadhaft und müssen ausgetauscht werden“, erklärte Ernst-Wilhelm Mohrdiek. Jetzt sollen 14 Induktionsleuchten angeschafft werden. Die Beschlussfassung über die Neufassungen der Hauptsatzung und der Geschäftsordnung der Gemeinde wurde auf Antrag der CDU-Fraktion zurückgestellt und erneut in den Finanzausschuss verwiesen. „Hier besteht noch Diskussionsbedarf“, so Christdemokrat Stefan Lange.

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