Horster Feuerwehrleute bei den RescueDays

Den sechs Feuerwehrleuten aus Horst wurde in Dänemark ein sehr realistisches Unfallszenario geboten.
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Den sechs Feuerwehrleuten aus Horst wurde in Dänemark ein sehr realistisches Unfallszenario geboten.

shz.de von
22. Juni 2014, 13:40 Uhr

Zwei Frauen und vier Männer der Freiwilligen Feuerwehr Horst hatten jetzt die Gelegenheit, als Zuschauer bei den Rettungsdemonstrationen des RescueCenters in Esbjerg, Dänemark, teilzunehmen. Schauplatz war der Flugplatz von Vojens rund 65 Kilometer nördlich von Flensburg. Die einzelnen Rettungsübungen wurden an fünf verschiedenen Stationen ausgeführt. Die Feuerwehrkameraden aus Horst wurden von den Instruktoren gebeten, als Verletztendarsteller mitzuwirken.

Benedict Reher und Kevin Otterbein kletterten in ein über Kopf hängendes einmotoriges Sportflugzeug, das in vier Metern Höhe in einem Baum verkeilt war. Hierbei handelte es sich um die Überreste der Maschine, die seinerzeit tatsächlich dort abgestürzt war. Nachdem die Übungsleiter noch zusätzlich Benzin verschüttet hatten, war das Absturzszenario beeindruckend realistisch vorbereitet.

An einer anderen Station wurde die Menschenrettung aus einem auf dem Kopf liegenden Auto auf einer Betonabdeckung einer Autobahnabgrenzung demonstriert. Auch hier galt es, das Opfer möglichst schonend aus dem Wrack zu befreien. Für die Gäste war es interessant zu sehen, wie es die Profis in Dänemark anstellten, mit den gleichen Hydraulik-Werkzeugen, die auch die Horster Feuerwehr bei den Verkehrsunfällen auf der Autobahn und Umgebung einsetzt, erfolgreich vorzugehen.

An mehreren Fahrzeugen gegezeigt wurde auch die Kettenrettung als Form der besonders schnellen Hilfe bei Autounfällen. Hintergrund sind die Temperaturen, die im hohen Norden oft deutlich unter null Grad liegen. Deshalb müssen die Verunglückten schnell aus dem Auto befreit werden.

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