Seefahrt : Homepage für die Seemannsmission

Präsentieren die neue Website auf Notebook und Smartphone: Brandenburg-Meier mit Tochter Ylvi, Leon Meier mit Jette und Friedemann Scheer.
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Präsentieren die neue Website auf Notebook und Smartphone: Brandenburg-Meier mit Tochter Ylvi, Leon Meier mit Jette und Friedemann Scheer.

Neue digitale Angebote aus Brunsbüttel sichern den weltweiten Kontakt mit den Seeleuten. Ein Newsletter soll folgen.

shz.de von
02. Januar 2015, 17:08 Uhr

Die Deutsche Seemannsmission Brunsbüttel arbeitet größtenteils mit Spenden, um den Seeleuten aus aller Welt, fern von der Heimat, einen Platz zum Ausruhen zu bieten. Dabei helfen viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die zum Beispiel im Seemannsclub die Seemänner betreuen. Friedemann Scheer kommt aus Brunsbüttel und hat ein halbes freiwilliges soziales Jahr in der Kanalstraße absolviert und bearbeitet seit 2006 die Website der Seemannsmission. Er betreibt in Hamburg als Webdesigner eine eigene Firma. Gemeinsam mit Florian Riedel und Kai Fischer hat er jetzt den Internetauftritt der Seemannsmission aktualisiert.

Die Seite gestaltet sich jetzt benutzerfreundlicher und ist einfacher zu navigieren. „Das Ziel war, übersichtlicher über die Arbeit in der Mission zu informieren und so die Spendeneinnahmen zu erhöhen“, erklärt Scheer. Die Besucherzahlen sind bereits deutlich gestiegen und auch das online gestellte Spendenformular wurde schon genutzt.

„Auch die Seeleute leben immer mehr mit der modernen Technik an Bord“, erklärt Leon Meier. Es mussten Alternativen gesucht werden, da war ein moderner Internetauftritt eine naheliegende Möglichkeit.

Aktuelle Aktionen sind auf der Seite genauso zu finden, wie die Gewinnnummern des Maritimen Adventskalenders, denn auch die Menschen an Land sollen informiert werden. „Wir sind auch auf Facebook vertreten und haben dort eine Menge Likes aus dem Ausland, wie zum Beispiel von den Philippinen oder aus Indien und Südafrika“, berichtet Leon Meier. „Durch die Tagespresse bleiben wir in der Region, aber unser Klientel agiert weltweit.“ Neu ist auch, dass die Homepage sich an die neuen Endgeräte anpasst und so auf Smartphone wie auf Tablet leicht zu handhaben ist.

Friedemann Scheer ist in der Schleusenstadt aufgewachsen und als ziviler Masterstudent an der Uni der Bundeswehr in Hamburg, sowie als Werkstudent beim Hamburger Abendblatt tätig. Als vor fünf Jahren zum ersten Mal der Maritime Adventskalender herauskam, hat er Jan-Ole ins Leben gerufen – ein Handpuppenjunge, der sich bei der Seemannsmission beschwerte, weil er nicht gewonnen hatte.

Friedemann Scheer drehte sogar eine kleine Videosequenz, die sofort viele Fans fand. Langzeit FSJ-lerin Jette, ebenfalls eine große Handpuppe, übernahm die Korrespondenz mit Jan-Ole und transportierte so Freud und Leid der Seemänner in die Welt. Ab und an schaut auch Seemann Celestino bei Jette vorbei und mit „Herrn Meier“ hat sich auch ein tierischer DSM-Freund zu dem Puppen-Team gesellt. Die 90-Minuten-Filme kommen im Internet gut an und die Puppen sind auch bei Veranstaltungen und Bordbesuchen zu finden. Nachdem die Homepage ein neues Gesicht erhalten hat, arbeitet Friedemann Scheer jetzt an dem Newsletter, der aktuell über alle Aktionen und Veranstaltungen der Seemannsmission Brunsbüttel berichten soll.

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