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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 02:10 Uhr

Homepage begeistert nicht

vom

Fremdenverkehrsverein mit dem neuen Burger Internetauftritt nicht zufrieden

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Burg | Wenig Positives erkennen die Mitglieder des Burger Fremdenverkehrsvereins an der neuen Homepage des Luftkurorts, die sich seit kurzem an der kreisweit einheitlichen Gestaltung orientiert (wir berichteten). In der Jahresversammlung befanden die Mitglieder, der neue Internetauftritt sei nicht sehr überzeugend.

5000 Euro hatte die Gemeinde für die Erstellung einer neuen Burger Homepage zur Verfügung gestellt. Dass diese Seite so teuer gewesen sein soll, mochte sich keiner der Anwesenden vorstellen. Harald Gossing riet, erst einmal zu prüfen, ob die dafür im Haushalt bereit gestellten Mittel überhaupt abgerufen worden sind. An der im Sinne der Lokalen Tourismus-Organisation (LTO) Dithmarschen gewünschten gemeinsamen Identität erstellten Homepage rieben sich die Gemüter. Gerhard Hübert, der mit einer eigenen Homepage seine Ferienwohnung seit Jahren bestens vermietet, wetterte gegen LTO und die ihr angeschlossene zentrale Zimmervermittlung. Letzterer gehörten grade mal acht der 40 Burger Vermieter an. ,,Das gibt doch zu denken", sagte Hübert, der zudem die Qualität der neuen Homepage im Internet geprüft hab. Da komme die Seite mit gerade einmal ,,befriedigend" weg, wie Hübert mitteilte. Er empfahl Orientierung an "einfach und gut strukturierten Homepages" wie die-nordsee.de zu suchen. Denn über diese Seiten buchten die Gäste, wie Hübert in der Hauptversammlung erklärte.

Kritik erntete auch die Burger Tourismusfachfrau Maren Hopmann. Sie ließ sich zur Versammlung des Fremdenverkehrsvereins entschuldigen. ,,Frau Hopmann hat einen anderen Termin", teilte Vorsitzende Helen Niesche mit.

Daraufhin hagelte es reichlich Kritik an der Arbeit der Tourismusmanagerin. So stand Hopmann, obwohl abwesend, gleichwohl im Mittelpunkt der Versammlung. ,,Maren Hopmann ist fehl am Platze", erklärte Helen Niesche, von der anwesenden Bürgermeisterin Elke Goehlke-Kollhorst unwidersprochen.

Den Anlass zu Niesches Äußerung lieferte Hopmann anlässlich einer Anfrage zur Möglichkeit einer Ortsführung. Die hatte einst Burgs Chronistin Inge Hurtienne ins Leben gerufen und begeisterte zusammen mit Anneliese Langhoff über Jahre hinweg Burgs Gäste mit ihren geschichtenreichen Ortsführungen. Zusammen mit den Kahnfahrten auf der Au und den beiden Burger Museen bildete die Ortsführung bei Maren Hopmanns Vorgängerin Helga Semmelhack noch das Herz des Burger Tourismus. ,,Das machen wir nicht, daran können wir nichts verdienen", soll Hopmann nun auf eine Anfrage zur Ortsführung geäußert haben, wie Delf Block mitteilte und Helen Niesche bestätigte.

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