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Kellinghusen : Holzunterstand brennt – Großalarm für die Wehr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Schnelles Eingreifen verhindert Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude.

Die Einsatzkräfte der Kellinghusener Feuerwehr mussten gestern am frühen Morgen gegen 0.30 Uhr ausrücken: in der Feldhusener Straße brannte ein prall gefüllter Holzunterstand. Im Minutentakt eilten insgesamt sieben Fahrzeuge zum Einsatzort. Im rückwärtigen Bereich der Häuser waren durch Flammen und Strahlungshitze die angrenzenden Stallungen, Garagen und Wohngebäude in unmittelbarer Brandgefahr. Vorsichtshalber wurden deshalb auch die Bewohner nach draußen geführt. Durch den schnellen Einsatz mit dem mitgeführten Wasser der Tanklöschfahrzeuge konnte das Feuer jedoch auf den Unterstand begrenzt werden.

Allerdings gab es eine starke Rauchentwicklung, so dass Einsatzleiter Carsten Kautz weitere Atemschutzgeräteträger benötigte. Deshalb ließ er die komplette Wehr aus Wrist mit vier Fahrzeugen unter der Leitung ihres stellvertretenden Wehrführers Thomas Martin anfordern. Sechs Trupps unter Atemschutz – mehrere standen noch in Reserve – löschten das Feuer dann vollständig. Zur Sicherheit wurden zwei Hydranten angezapft und damit die Löschwasserversorgung sichergestellt.

In gleißendes Scheinwerferlicht getaucht, wurden die letzten Reste des Feuers schließlich mit Schaum abgedeckt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten unter Kontrolle der Wärmebildkameras rückten die Feuerwehrleute gegen 3.30 Uhr wieder ab.

Unterstützt wurden die Feuerwehrleute von der Nachtschicht der Polizei aus Kellinghusen und Schenefeld, die umgehend die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm, die dann von der Kriminalpolizei fortgeführt wurden. Zur Sicherheit war auch ein Rettungswagen aus Kaltenkirchen an der Einsatzstelle, ebenso wie der Notfallseelsorger Lothar Volkelt.

Noch in der Nacht wurden die Atemluftflaschen und die Schläuche von einem Mitarbeiter der Technischen Kreisfeuerwehr Zentrale aus Nordoe getauscht und so die Einsatzbereitschaft der Wehren wieder hergestellt.

Dankbar nahmen die Brandbekämpfer das Angebot der Anwohner an, die heißen Kaffee und Keksen servierten.


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