Elbefähre : Hoffnungsschimmer für neue Fährlinie

Die Hoffnung auf eine neue Fährverbindung über die Elbe zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist das. Die Elb-Link-Reederei wird dabei keine Rolle mehr spielen.
Die Hoffnung auf eine neue Fährverbindung über die Elbe zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist das. Die Elb-Link-Reederei wird dabei keine Rolle mehr spielen.

Der Cuxhavener Oberbürgermeister Ulrich Getsch gibt sich zuversichtlich mit Blick auf eine neue Verbindung über die Elbe nach Brunsbüttel.

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10. Februar 2018, 12:20 Uhr

Ein wenig Hoffnung auf einen erneuten Start einer Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven macht eine Meldung, die jetzt in der Elb-Link-Fangruppe auf Twitter veröffentlicht wurde. Demnach werde an einem Neustart noch im März gearbeitet.

Zur Erinnerung: Ende November vorigen Jahres stellte die Cuxhavener Reederei Elb-Link – zum zweiten Mal in 2017 – den Betrieb ein und meldete Insolvenz an. Das Kapital war offenbar aufgezehrt, nachdem die Eigner die Fähre eingezogen hatten und Einnahmen aus der Linie ausblieben. Die Charterraten galten als überzogen, bereits im Oktober, als es um einen neuen Chartervertrag für die „Grete“ ging, hatte Bernd Bässmann, Geschäftsführer der Elb-Link Fährgesellschaft, gewarnt, das Unternehmen verliere die Wirtschaftlichkeit. Im Dezember beauftragte die Cuxhavener Stadtpolitik Oberbürgermeister Ulrich Getsch, Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern aufzunehmen und auch eine Fährgesellschaft in öffentlicher Hand prüfen zu lassen.

Ein konkretes Ergebnis gebe es nicht, erklärte Getsch gestern auf Anfrage. Auch ein Runder Tisch, an dem auch Brunsbüttels Wirtschaftsförderer und Bürgermeister Stefan Mohrdieck beteiligt gewesen wären, habe bislang nicht getagt. Allerdings, so Getsch, habe es verschiedene Treffen mit Mohrdieck gegeben. „Es ist viel in Bewegung, aber es ist nicht einfach.“

Konkret sei lediglich: Elb-Link ist nicht mehr mit von der Partie. Die größte Herausforderung sei es derzeit, eine passende Fähre zu finden. Wobei Getsch sagt, dass es in Griechenland genügend Kapazitäten gebe. Ob die bisherigen Eigner um Christian Schulz wieder mit im Boot sein könnten, ließ der Oberbürgermeister offen.

Getsch bestätigt aber indirekt die Twitter-Meldung: „Wir sind da dran, ich bin nicht hoffnungslos.“

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