Itzehoer Woche : Hoch hinaus auf dem Kindertag

<p>Nur Fliegen ist schöner: Die achtjährige Nele auf dem Trampolin.</p>
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Nur Fliegen ist schöner: Die achtjährige Nele auf dem Trampolin.

Rund 10000 Gäste kamen zum großen Kinderfest auf den Malzmüllerwiesen.

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03. Juni 2018, 05:01 Uhr

Fliegen stand offenbar besonders hoch im Kurs bei den Besuchern des Itzehoer Kindertags: Die längsten Schlangen auf den Malzmüllerwiesen bildeten vor den Trampolinen und dem von einem Kran in die Höhe gehobenen Heißluftballon des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) Aber auch die zahlreichen anderen Attraktionen des bunten Spektakels lockten viele Kinder an.

Das Ziel war bei allen vertretenen Unternehmen, Vereinen und Organisationen das Gleiche: Den Kleinen Spaß und Freude zu bereiten. ,,Natürlich geht es hauptsächlich um die Kinder, trotzdem ist immer etwas Eigenwerbung dabei“, sagte Uwe Ehlers von der Itzehoer Feuerwehr. „Wir suchen junge Leute, die bei uns ein freiwilliges soziales Jahr bei uns machen.“ Kontakte zur Jugend zu knüpfen gehörte auch zum Kindertag.

Ein Hingucker auf dem Festgelände waren Darth Vader und Co. Mehrere als Star Wars-Charaktere verkleidete Itzehoer zogen die Aufmerksamkeit der Kinder an, die keine Angst vor dem dunklen Jedi Vader hatten, sondern ihn ziemlich „cool“ fanden. Genauso wie die Carrerabahn von den Itzehoer Versicherungen, bei der die Altersgruppensieger eine eigene Bahn für zuhause gewinnen konnten. ,,Das Wetter ist angenehm und alle haben heute Spaß, die Kinder genauso wie wir Veranstalter selbst“, sagt Julian Kossiski von den Itzehoer Versicherungen, während die ferngesteuerten Autos losflitzen.

Vielfältig und bunt waren die Stände: Während Anton (7) an der einen Ecke Schach spielte, zielte ein anderer, vierjähriger Anton am Stand der Itzehoe Eagles in den Basketballkorb. Begehrt waren auch so genannte ,,Virtual Realitiy“-Brillen, welche eine digitale Umgebung zeigen und das Bild an die Bewegungen des Trägers anpassen. Wer sie trug, dachte, er bewege sich in einer anderen Welt. ,,Diese Brillen begeistern Kinder und Eltern gleichermaßen“, sagte Gregor Gülpen, Geschäftsführer der Stadtwerke, die die Technikspielerei ermöglichten. Erwachsene seien eben auch manchmal noch Kinder.

Rund 10 000 Besucher kamen insgesamt zum Kinderfest, schätzte Veranstalterin Lydia Keune-Sekula. Die Stadtmanagerin bemerkte eine „positive Stimmung“ bei Besuchern und Standbetreibern, zu der auch das nicht ganz so heiße, aber trockene Wetter beitrug. Auch die nicht ganz einfache Platz- und Parksituation durch die Verlegung des ZOB sei am Ende kein großes Problem gewesen. Ein rundum positives Fazit zog auch Besucherin Jannette Kieckhober: Trotz der langen Schlangen gefällt uns alles hier.“

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