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Historische Zweiräder von Adler bis Zündapp

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Oldtimer-Zweirad-Freunde laden am Sonntag auf das TÜV-Gelände ein

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erstellt am 30.Mai.2013 | 03:59 Uhr

itzehoe | Schauen und Fachsimpeln heißt es am Sonntag, 2. Juni, wieder beim 17. Jahrestreffen der Oldtimer-Zweirad-Freunde-Itzehoe auf dem Gelände des TÜV-Nord in der de-Vos-Straße. Dazu erwartet Veranstaltungsleiter Frank Edelhagen zwischen 9 und 16 Uhr etwa 80 historische Maschinen, die ein Mindestalter von 25 Jahren haben müssen. "Zu sehen sein werden Maschinen von A bis Z - von Adler bis Zündapp", beschreibt Frank Edelhagen die technische Vielfalt.

Wer sein Motorrad vorstellen will, ist dazu eingeladen. "Eine besondere Anmeldung ist nicht erforderlich. Man braucht nur mit seiner Maschine zu kommen und sich vor Ort anzumelden", erklärt Frank Edelhagen. Es werden mehrere Pokale vergeben, die diejenigen Biker erhalten, deren Maschinen zu den auffälligsten Fabrikaten gehören: "Darunter wird mit Sicherheit auch das älteste Krad sein, das an diesem Tag bei uns vorgestellt werden wird." Zudem wird ein weiterer Pokal ausgehändigt, wenn teilnehmende Fahrer jünger als 25 Jahre alt sind.

Zu den Krafträdern, die zu sehen sein werden, gehört auch eine DKW RT 250H mit Dreigang-Getriebe. Diese Maschine aus dem Jahre 1953 hatte Frank Edelhagen vor elf Jahren bei einem Sammler in Bevern gekauft. "Sie lief zwar noch, war jedoch vollkommen verrostet." Also machte er sich daran, das alte Stück komplett zu restaurieren, ehe er es wieder in den Verkehr bringen konnte - 18 Monate lang arbeitete er daran und sorgte dafür, dass das Zweirad, das zu einem Lastenfahrzeug umgebaut worden war, wieder in seinen Originalzustand versetzt wurde. "Über Sozius und Gepäckträger war eine Ladefläche gebaut. Die musste ich entfernen, sonst wäre die Maschine nicht durch den TÜV gekommen und somit nicht zugelassen worden", erklärt Frank Edelhagen. Nur eine Veränderung, die nichts mit dem Originalzustand der Maschine zu tun hat, ist beibehalten worden - die Farbe des Tankgehäuses: "Das Grün habe ich nicht verändert, auch wenn der Tank ehemals verchromt gewesen ist." Eingesetzt worden war die DKW von ihrem Vorbesitzer bis ins Jahre 1968.

"Grundsätzlich gilt, dass die Maschine dem Originalzustand so nahe wie möglich kommen muss", erklärt Jens Scheunemann, Leiter der TÜV-Station Itzehoe, wo regelmäßig Oldtimer-Gutachten erstellt werden. "Umbauten müssen zum Beispiel entweder zeitgenössisch sein oder in der Baureihe später zur Serie geworden sein. Im Einzelfall hilft es immer, mal bei uns nachzufragen."

Der Eintritt auf das Veranstaltungsgelände ist frei. Für Kuchen, Kaffee, Würstchen und Getränke ist gesorgt. Info im Internet: www.Oldtimer-Zweirad-Freunde-Itzehoe.de.

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