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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 16:08 Uhr

Historische Postkarten wecken Erinnerungen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor zwölf Jahren entdeckte Reiner Rehberg im Internet eine historische Ansichtskarte von Itzehoe. Sie war der Grundstein für seine Sammelleidenschaft. „Es brach bei mir ein richtiges Fieber aus“, erzählt Rehberg mit leuchtenden Augen. Überwiegend im Internet, aber auch auf Flohmärkten sucht er seitdem nach historischen Postgrüßen aus Itzehoe. Insgesamt 500 Ansichtskarten bewahrt der Itzehoer in Fotoalben auf. Eine Auswahl davon hat er für seine Präsentation „Erinnerungen wecken... Itzehoe in alten Ansichten“ im Landgericht in großen Glasrahmen liebevoll zusammengestellt.

„Die Frage ist ja, wann die Karte gelaufen ist“, erläuterte Rehberg. Die Datierung bleibt oft schwierig, ein Poststempel kann nur ein Hinweis sein. Rehbergs älteste Karte stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: eine CDV, eine Carte de Visite mit dem Itzehoer Kirchturm. Diese Vorläufer der Grußkarten kamen etwa 1850 auf. In der Zeit vor 1894 muss das Fotomotiv der Karte gemacht worden sein, da dann der Kirchturm umgebaut wurde. Und wer noch nichts vom ehemaligen Hallenbad in der Bergstraße gehört hat, findet einen bildlichen Hinweis dazu in der Ausstellung.

Die Schätze aus seiner Sammlung historischer Bücher sind in Vitrinen ausgestellt, wie das von Stadtarchivar Dr. Rudolf Irmisch, inklusive einer Widmung an seine „liebste Gattin“. Diesen handschriftlichen Text und weiteres hat Rehberg größer kopiert und an Stellwänden montiert. Eine Lupe ist für die gesamte Präsentation ohnehin zu empfehlen, um all die kleinen Details erkennen zu können.>

Die Ausstellung „Erinnerungen wecken... Itzehoe in alten Ansichten“ ist bis 28. August im Landgericht zu sehen. Geöffnet: Mo. und Di. 8.30 bis 16 Uhr, Mi. bis Fr. 8.30 bis 15.30 Uhr.

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