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Norddeutsche Rundschau

25. November 2017 | 04:49 Uhr

Spenden : Hilfswerk mit Rekordergebnis

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kellinghusener spendeten 3000 Euro für das Weihnachtshilfswerk. Der Verein „Von Hand zu Hand“ plant damit zusätzliche Projekte für Tafelnutzer.

von
erstellt am 09.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Der Spendenaufruf für das Weihnachtshilfswerk der Stadt von Bürgermeister Axel Pietsch wurde von den Kellinghusenern gehört. 3000 Euro gingen in diesem Jahr auf das Konto ein. „Ein neuer Rekordergebnis“, freute sich Pietsch gestern. Noch mehr freute sich allerdings Andrea Grell-Becker. Die Vorsitzende des Vereins „Von Hand zu Hand“, der in Kellinghusen die Tafel betreibt, erhielt zum dritten Mal hintereinander die Spende aus dem Weihnachtshilfswerk.

„Der Verein übernimmt eine wichtige Aufgabe und weiß am besten, wo der Schuh drückt“, betonte Pietsch bei der Übergabe der Spende. Einige Groß- aber auch zahlreiche Kleinspenden seien wieder eingegangen, auch nach Weihnachten noch. Dafür dankten der Bürgermeister und Andrea Grell-Becker den Geldgebern.

Die Summe wird nach Aussagen der Vorsitzenden wieder für verschiedene Projekte, die den Tafelkunden zugute kommen, verwandt. Vor allem für Kinder werde ein Teil des Geldes ausgegeben. Hier unter anderem für den Schulbedarf. In diesem Jahr soll es darüber hinaus auch Schwimmkurse für Kinder geben. Denn eine Reihe der Mädchen und Jungen, deren Eltern zur Tafel kämen, könnten nicht schwimmen, weil ihre Väter und Mütter mit ihnen nicht ins kostenpflichtige Freibad führen, sondern an die See, wo das Baden kostenlos sei.

Unterstützen will der Verein auch alleinerziehende Mütter - mit Zeit. „Wir planen Kurse für die Kinder, damit die Mütter einmal Zeit für sich haben oder sich mit anderen Müttern austauschen können.“

Auch individuelle Hilfe werde geleistet. Sei es für eine neue Waschmaschine, die sich eine bedürftige Familie nicht leisten könne, oder für andere notwendige Anschaffungen. Angeboten werden soll auch wieder eine fahrt für alle Tafelnutzer. In den vergangenen Jahren ging es jeweils per Bus in den Tierpark nach Neumünster. „In der Ideenschublade liegt noch mehr“, sagt Andrea Grell-Becker. Dabei denkt sie unter anderem an ein Treffpunkt für Tafelnutzer, etwa einmal im Monat mit Mittagessen. Denn sie habe beobachtet, dass viele Personen schon eine Stunde vor der Lebensmittelausgabe kämen, um sich dort untereinander auszutauschen. Da in den Räumen der Tafel allerdings nicht gekocht werden dürfe, müsse das Essen anderswo zubereitet werden.

Bei der Tafel sind laut Andrea Becker zurzeit 120 Familien registriert. Zum Einzugsgebiet gehören dabei auch die benachbarten Gemeinde.

 

 

 

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