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Familienbildungsstätte : Hilfe für gestresste Büro-Nacken

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kerrin Ruge sorgt in der Rückenschule der Glückstädter FBS dafür, dass Kreuzschmerzen keine Chance haben.

Wenn Kerrin Ruge (22) einen Kurs im Fitness-Studio leitet, dann geht das nicht ohne moderne Musik. „Ich spiele dazu immer CDs, damit läuft es viel besser“, sagt sie. Seit eineinhalb Jahren betreibt die 22-Jährige bereits die Rückenschule im Glückstädter Studio „Sport & Fitness“. Darin integriert sind auch die Rücken-Kurse der Familienbildungsstätte (FBS).

Kerrin Ruge absolviert eine Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin als duales Fern-Studium. Dreieinhalb Jahre dauert es bis zum Abschluss in Fitness-Ökonomie. An der Hochschule in Hamburg-Harburg geht sie drei bis vier Tage zur Uni, Prüfungen legt sie übers Internet ab. Nebenbei arbeitet sie im Fitness-Studio.

Weil ihr das Thema Rückengesundheit schon im Studium begegnete, stellte sie kurzerhand einen Kursus auf die Beine. Im Vordergrund stehen dabei sowohl Kräftigungs- als auch Präventionsübungen. Dehn- und Entspannungsübungen sollen außerdem dazu beitragen, dass die Rückenschmerzen nicht wiederkommen. Damit es nicht langweilig wird, sorgt die 22-Jährige für Abwechslung. „Wir haben jede Stunde ein anderes Thema.“ So werden entweder der obere oder der untere Bereich des Rückens trainiert, Powereinheiten wechseln sich mit Entspannungsübungen ab. 45 Minuten dauert ein Kursus. Bevor es los geht, gibt es jedes Mal ein Aufwärmprogramm. Wer einmal keine Zeit hat, in den Kurs zu kommen, muss trotzdem nicht aufs Training verzichten. Denn die Kursleiterin hat auch spezielle Übungen für zu Hause parat. Die meisten ihrer Schüler sitzen den ganzen Tag im Büro und klagen dann über Rücken- und Nackenschmerzen. Durch das Training soll schon nach ein bis zwei Monaten eine deutliche Verbesserung festzustellen sein.

Wer denkt, dass Rückenprobleme nur ältere Menschen betreffen, der irrt. Auch jüngere Leute hätten bereits mit solchen Leiden zu kämpfen – wenn auch deutlich seltener. Mit der Prävention könne man deshalb gar nicht früh genug anfangen. Als Leiterin des Reha-Bereichs bietet sie zehn Kurse pro Woche an. Der größte Lohn ist für sie, wenn es den Teilnehmern gefallen hat. „Wenn sie weiter machen oder sich erneut anmelden, dann freue ich mich, sie wieder begrüßen zu können.“

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erstellt am 24.Mai.2014 | 16:00 Uhr

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