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Kommunalpolitik : Herzhorn plant für die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Gemeindepolitiker richten Arbeitsgruppen zum demographischen Wandel ein

„Unsere Gemeinde Herzhorn erfüllt fast alle Bereiche der Daseinsvorsorge, und damit das auch so bleibt, müssen wir schon jetzt für die Zukunft planen.“ Unter dieses Motto stellte der Vorsitzende Bürgermeister Wolfgang Glißmann das Treffen der Kommunalen Wählervereinigung Herzhorn für Mitglieder und Gäste.

Die Veranstaltung begann mit einer Führung durch die neue Kindertagesstätte in der Gartenstraße. Teilnehmer Helmut Haak äußerte spontan: „Ich möchte noch mal wieder Kind sein, um diese tollen Räume nutzen zu können.“ Besondere Aufmerksamkeit erhielten die neu aufgestellten Spielgeräte im Außenbereich. Eine Spielzeugeisenbahn und ein Klettergerüst wurden montiert.

Wolfgang Glißmann zeigte auch mit Stolz das Carport zum Unterstand der Kinderwagen. „Dieser Bau wurde von Gemeindevertretern in Eigenleistung erstellt und mit Seitenbrettern und einer Schiebetür geschlossen. Dadurch wurden für die Gemeinde 8000 Euro gegenüber einem Firmenangebot eingespart.“

Nach der Besichtigung der Kindertagesstätte ging es zum Gemeindehaus, wo in gemütlicher Runde draußen gegrillt und geklönt wurde. In seinem Jahresbericht referierte der Vorsitzende über die Aktivitäten der Vergangenheit und hielt einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben in der Gemeinde. Besonders erfreut zeigte er sich über die gute Resonanz und tolle Stimmung beim Dorffest im vergangenen Jahr und die Renovierungsarbeiten am alten Feuerwehrhaus, das als Lagerraum für den Gemeindearbeiter genutzt wird. „Auch bei diesen Baumaßnahmen haben wir durch die engagierte Mithilfe von Gemeindevertretern viel Geld gespart. Bei uns im Dorf wird das Ehrenamt noch hoch gehalten und ich bin dafür sehr dankbar.“

Die Geburtenzahlen seien in Herzhorn wieder angestiegen. Im Jahr 2013 wurden in der Gemeinde 13 Kinder geboren und im ersten Halbjahr 2014 bereits acht Kinder. „Kinder kosten die Gemeinde zwar Geld, aber dieses Geld gebe ich gerne aus.“

Der demographische Wandel ist aber auch in Herzhorn ein wichtiges Thema. Um als Gemeinde zukunftsfähig zu bleiben, wurden zusammen mit Mitgliedern aus der Engelbrechtschen Wildnis drei Arbeitsgruppen eingerichtet, um Ideen für die Bereiche Daseinsfürsorge, Breitbandversorgung und seniorengerechtes Wohnen zu sammeln. Glißmann: „Wir möchten auch die älteren Bürger in unseren Gemeinden behalten und suchen nach geeigneten Wohnformen, die die Bedürfnisse dieser Menschen angemessen berücksichtigen. Dazu wollen wir im nächsten Monat eine Bedarfsabfrage an alle Einwohner verschicken und die Ergebnisse für weitere Gespräche nutzen.“

Ehrenbürgermeister Klaus Lange berichtete als Mitglied im Kirchengemeinderat, dass sowohl für die Stelle des Organisten als auch für die Stelle des Pastors geeignete Personen gefunden wurden. „Der Kirchenmusiker wird wohl zum Oktober seinen Dienst antreten, und wir hoffen zum Januar des nächsten Jahres auf die Wiederbesetzung der Pfarrstelle“, sagte Klaus Lange.

Zum Schluss berichtete Wolfgang Glißmann davon, dass in den nächsten Tagen der Wiederaufbau des Amtsgebäudes in der Wilhelm-Ehlers-Straße mit den Dachstuhl- und Maurerarbeiten beginnt.



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