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Hennstedter Schüler laufen für Sudan-Hilfsprojekt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 16.Jul.2017 | 13:21 Uhr

Möglichst viele Runden auf dem Sportplatz wollen die Kinder der Grundschule Hennstedt drehen. Beim traditionellen Sudan-Lauf starteten schon etliche Schülergenerationen für den guten Zweck. Die Schule unterstützt ein Projekt der Initiative Sudan, welches 1997 von Bruder Stephan Raimund Senge aus der Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel ins Leben gerufen wurde. Für den Lauf suchen die Kinder sich Sponsoren, die sie pro Minute mit einem kleinen Geldbetrag unterstützen, oder von vornherein eine feste Summe spenden. „Außerdem können die Schüler das Laufabzeichen erwerben“, sagt Schulleiterin Heike Reese. Damit der Lauf ohne Blessuren abgeht, absolvieren die Mädchen und Jungen vor dem Start Aufwärmübungen. „Langsam, das spart Energie“, mahnt Reese allzu eifrige Läufer, das Tempo zu drosseln.

Das Sudan-Hilfsprojekt fördert 14 Schulen im Wirkungskreis mehrerer sudanesischer Diözesen. Das Spendenaufkommen ermögliche die Anstellung von Lehrern, erklärte Reese. Außerdem halten die Hennstedter Schüler brieflich Kontakt zu Gleichaltrigen einer kleinen Dorfschule. Wenn Bruder Stephan wie angekündigt im Hebst zu einem seiner Besuche nach Hennstedt kommt, wird er Antworten von den Freunden im fernen Afrika dabei haben.

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