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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 00:41 Uhr

Jugendparlament : Heißes Thema Schulbau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Brunsbüttel: Das Jugendparlament räumt dem Bürgerentscheid zur Gemeinschaftsschule besondere Bedeutung ein.

Bereits während der konstituierenden Sitzung des Brunsbütteler Jugendparlament war deutlich geworden, dass die zehn gewählten Jugendvertreter voller Ideen und Tatendrang stecken. Strukturiert und zielorientiert stiegen die Jungparlamentarier daher am Donnerstagabend in die zweite Sitzung ein und erstellten eine Prioritätenliste für zukünftige Arbeit.

Ganz oben auf der Liste landete der geplante Schulneubau in der Schleusenstadt. „Wir als Jugendparlament haben eine Meinung zu diesem Thema und sollten diese ganz offen nach außen tragen“, fasste Vorsitzender Felix Lehmann zusammen. Einheitlich sprachen sich die Jungparlamentarier für den geplanten Schulneubau aus. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Robin Hodgson, Moritz Haß, Viktoria Dörl und Jörn-Michel Hase wird sich bis zum 11. Dezember intensiv mit den Gutachten und Unterlagen auseinandersetzen, um die wichtigsten Punkte die für, aber auch gegen einen Neubau sprechen, herauszufiltern. Dann soll nach Vorlegung aller Fakten noch einmal die Haltungen der einzelnen Jugendvertreter zu diesem Thema überprüft werden. Anschließend sollen die Möglichkeiten diskutiert werden, die Bürger der Stadt vor der Abstimmung Ende Januar noch einmal mit diesem Thema in Berührung zu bringen und auf die Bedeutung der Abstimmung hinzuweisen.

„Für den Fall, dass die Schulneubau-Gegner 2000 Stimmen zusammenbekommen, wird sich für die kommenden zwei Jahre nichts an der Situation der Schulen verändern. Die Schüler der Gemeinschaftsschulen würden weiter in ihren angemieteten Containern unterrichtet werden“, zeigte sich Robin Hodgson bestürzt und wies auf die Notwendigkeit hin, hier als Jugendparlament aktiv zu werden.

Aufgrund der Aktualität des Themas und der bevorstehenden Abstimmung wurden die übrigen Themen wie das Organisieren eines Balles und weiteren Kinder- und Jugend-Veranstaltungen, die Einrichtung einer Job-Vermittlung für Schüler und der Wiederaufbau der Halfpipe vorerst ans Ende der Prioritätenliste gestellt. Arbeitsgruppen sollen zwar erste Informationen einholen, intensiver behandelt werden sollen diese Themen jedoch erst ab Februar.

Beschlossen wurde, dass sich das Jugendparlament ab dem kommenden Jahr jeweils am ersten Donnerstag eines Monats um 17.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus trifft. Angedacht ist, neben den Bürgermeister unterschiedliche Gäste einzuladen, die das Jugendparlament mit Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Themenbereichen versorgen können. Um das Jugendparlament in der Stadt bekannter zu machen ist angedacht die Schulen zu besuchen sowie der Einladung der Volkshochschule zu folgen, im politischen Clubs über eine mögliche Zusammenarbeit von Jung und Alt zu diskutieren.

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