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Kochduell : Heißer Wettstreit an Topf und Pfanne

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zwischen Dorade und Rehrücken treten Hobbyköche im Wettstreit an. Gastronomen aus Glückstadt bewerten die kulinarischen Ergebnisse.

„Jetzt noch einen Klecks Sahne obenauf und etwas Curry und dann servieren!“ Karla Roggenkamp gibt Jan Schütz noch letzte Anweisungen für seine Cremige Oxtail. Ihre Tochter Angela hilft derweil Heidi Stolz beim Wenden der Doraden. Die Fische zeigen sich etwas widerspenstig, werden aber schließlich akkurat auf den vorbereiteten Tellern platziert.

Acht Hobbyköche standen in der Musterküche im Elektrofachgeschäft Meiners und verarbeiteten die vorbereiteten Zutaten. Die Familienbildungsstätte hatte nach fünf Jahren zum zweiten Glückstädter Kochduell eingeladen. Anlass war zum Einen das 30-jährige Bestehen der Einrichtung, zum Anderen die zehnjährige Tätigkeit von Karla Roggenkamp als Kochlehrerin.

Sie war es, die die Rezepte zusammengestellt und den Abend vorbereitet hatte. Gemeinsam mit Tochter Angela geriet sie ganz schön ins Schwitzen, denn die Köche brauchten hier und da ein bisschen Hilfe.

Dafür dass sie die Rezepte erst kurz vor Kochbeginn erfahren hatten, lief alles sehr gut. Vor allem Jan Schütz rührte mit großer Hingabe in seiner Suppe. Herbert Frauen richtet mit viel Ehrgeiz und Elan Strauchtomaten mit Ziegenfrischkäse an. Sandra Kirbis arbeitete in der Zwischenzeit gemeinsam mit Jochen Bucher an der Vorspeisenplatte. „Es war ein bisschen hektisch, weil wir als Erste servieren mussten, aber es hat viel Spaß gemacht“, resümierte sie.

Als Nachspeise bereitete Sylvia Netzow eine große Portion von Karlas Teecreme zu. Als zweite Hauptspeise kam neben der Dorade noch Rehrücken in Preiselbeer-Sahne-Soße mit Pariser Kartoffeln hinzu, das Corinna Schmidt gemeinsam mit Jörg Mahn zubereitete. Zusammen mit einem Aperitif war das Menü komplett.

Die Jury – bestehend aus vier örtlichen Gastronomen – freute sich über das reichhaltige und vor allem leckere Mahl: Dieter Lassmann (Restaurant Zur alten Mühle), Sören Bublath (Kleiner Heinrich), Christian Püster (Anno 1617 und Der Däne) und Henning Plotz (Kandelaber, Nettchen und Königskeller) zeigten sich sehr zufrieden.

Und so gab es eigentlich keinen Sieger. Besonders angetan waren die Juroren vom Rehrücken. Bereits beim Servieren verharrten alle vier fast andächtig vor den toll angerichteten Tellern mit den kleinen Pariser Kartoffeln und der Garnitur aus essbaren Blüten, dazu der zartrosa auf den Punkt gegarte Rehrücken mit der Preiselbeer-Sahne-Soße.

Alle Köche wurden von der Familienbildungsstätte mit einem Gutschein für ein Essen in den verschiedenen Restaurants belohnt.

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erstellt am 28.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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