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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 12:15 Uhr

Heiße Drachenboot-Rennen unter dem Sprungturm

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„De fixe Draak“ wird in die Mitte des Beckens gezogen. Zwei Teams sitzen sich im Drachenboot gegenüber, die Paddel bereits im Wasser. Dann das Signal: „Are you ready? Attention… Go!“ Mit aller Kraft versucht ein Team, das Boot nach vorne zu bewegen, bis die Markierung am Boot erreicht ist, das andere Team hält dagegen. Die Mannschaften am Beckenrand klatschen, jubeln, feuern an. 26 Teams mit je acht Paddlern sind gemeldet. Manche Läufe sind schnell vorbei, andere ein Kampf um jeden Zentimeter. „Wir fahren die Rennen voll aus“, so Martin Ölscher, Vorsitzender der Itzehoer Wasser-Wanderer. „Das ist dann ganz anstrengend.“

Mit einem Team aus 30 Mitgliedern hat er den 5. Itzehoer Drachenboot-Indoor-Cup im Schwimmzentrum organisiert. Neben Profiteams nehmen wieder viele Firmen- und Spaßteams teil – nicht nur aus Itzehoe, sondern aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. „Die Stimmung ist super. Wir haben viele Teams, die wirklich wiederkommen, weil sie es so gut finden“, sagt Ölscher. In der Vorrunde paddelt jedes Team in drei Rennen um Punkte und Zeit. Anschließend werden vier Finalgruppen gebildet.

Doreen Löwe ist das erste Mal dabei, ihr Team „Hinten kackt die Ente“ der Elmshorner Wanderpaddler ist Stammgast. „Trainiert haben wir gar nicht – nur mental“, sagt sie lachend. „Es ist einfach eine tolle Erfahrung“, so Löwe. „Unser Ziel ist Spaß haben.“

Den haben auch die „Boni-Dragons“ vom Bonifatius Hospital aus Lingen. Erneut ist das Team 300 Kilometer gefahren und hat in den Hütten des Schwimmzentrums übernachtet. „Wenn wir heute richtig gut sind, dann liegt es an der Gastfreundschaft hier, an dem guten Essen und den guten Betten“, so Hartmut Ebbecke.

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