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Heimat- und Mühlenverein ehrt Wilfried Jürgens

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erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

St. Michaelisdonn | "Ohne mich würde es die Hoper Mühle nicht mehr geben", sagt Wilfried Jürgens. Das sah der Vorstand des Donner Heimat- und Mühlenvereins genauso und ernannte den 91-Jährigen zum Ehrenvorsitzenden.

Längst ist die "Edda" das Wahrzeichen derr Geestgemeinde. "Wilfried Jürgens hat 1996 den bestehenden Heimatverein in den Donner Heimat- und Mühlenverein umfunktioniert und wurde damals deren Vorsitzender", erinnerte Bürgermeister Volker Nielsen, der die Ehrung vornahm. Der Heimatverein hatte sich zuvor vorrangig mit dem Gedenken an den Dichter Claus Harms befasst, der einige Jahre in St. Michel lebte. Ihm ist ein Denkmal auf dem Marktplatz gewidmet. "Die Hoper Mühle steht schon über 170 Jahre, sie ist im Besitz der Familie Jürgens, die schon über 200 Jahre auf dem Donn lebt", zählte Nielsen weiter auf.

Wilfried Jürgens hatte bereits frühzeitig erkannt, dass die Mühle einen idealen Standort hat und machte sich erfolgreich dafür stark, dass rund um die Mühle ein Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wurde. Das geschah bereits 1949, deshalb wurde im Bereich der Mühle auch nicht gebaut.

"Wegen des schönen Standortes wurde die Edda auch als die Lady von Schleswig-Holstein bezeichnet", erzählt Wilfried Jürgens stolz. Die Hoper Mühle überstand auch das Mühlensterben in den 70er und 80er Jahren. Doch der Zahn der Zeit nagte an dem Bauwerk, sie instand zu halten, war für einen Privatmann unmöglich. 1996 erkannte Wilfried Jürgens, dass eine Sanierung nur mit Zuschüssen möglich ist. Um diese zu bekommen, war die Gründung eines Mühlenvereins notwendig. Mittlerweile ist die Edda saniert und in einem guten Zustand. Vor einigen Jahren übernahm Holger Jürgens den Vorsitz des Heimat- und Mühlenvereins von seinem Vater.

Auf der Jahresversammlung wurde er als Vorsitzender bestätigt, genauso wie Volker Nielsen als Stellvertreter, Peter Jürgens als Kassenwart und Birgit Jürgens als Schriftwartin. Beisitzer sind Uwe Jürgens, Joachim Schmidt, Gero Neumann, Gisela Jens, Karl Asmus, Jens und Edith Wanitzek.

Holger Jürgens ging auf die zurückliegenden Ereignisse ein, erinnerte an die Weihnachtsbeleuchtung im Ort und an der Mühle, an den Kalender und an den Kauf eines Veranstaltungszelts. Das soll am Mühlentag, Pfingstmontag, 20. Mai, zum Einsatz kommen. Und der Abschluss der St. Michel-Woche wird am 9. Juni ebenfalls an der Mühle stattfinden.

"Was wäre der Ort ohne den Heimat- und Mühlenverein?", fragte Volker Nielsen und lobte: "Die Mitglieder sind unkompliziert, legen da Hand an, wo es notwendig ist."

Renate Peters vom Verein Wirtschaft und Tourismus bedankte sich für die Hilfe bei der Weihnachtsbeleuchtung und beim Aufbau des Weihnachtsmarktes.

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