Glückstädter Kommunalpolitik : Heike Kühl ist neue SPD-Ortsvorsitzende

Die neue Ortsvorsitzende der SPD und ihr Vorgänger: Heike und Michael Kühl.
Die neue Ortsvorsitzende der SPD und ihr Vorgänger: Heike und Michael Kühl.

Die 52-Jährige Glückstädterin Heike Kühl löst ihren Ehemann an der SPD-Spitze ab.

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03. August 2015, 12:19 Uhr

Heike Kühl ist die neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Die 52-jährige Glückstädterin wurde auf der jüngsten Mitgliederversammlung als Nachfolgerin von Michael Kühl (56) gewählt. Er war aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Seine umfangreiche Arbeit im Betriebsrat und in der Gewerkschaft führen zu vielen Reisen nach Berlin, aus Zeitgründen legte er sein Amt deshalb nieder.

Heike Kühl ist seit 2009 in der Politik. „Ich habe die SPD mitgeheiratet“, sagt sie über die Verbindung zu Ehemann Michael Kühl. Der Grund, warum sie den Vorsitz jetzt übernommen hat: „Weil mir das Fortbestehen des Ortsvereines am Herzen liegt.“ Es gab keinen Mitbewerber für das Amt.

„Wichtig ist, dass wir die Mitglieder mehr einbinden“, sagt sie in Bezug auf die 60 Mitglieder des Ortsvereines. „Ich möchte sie per E-Mail über Entscheidungen des Vorstandes informieren.“ Vorrangig über die Themen, die Glückstadt betreffen.

Themen, die die SPD zurzeit beraten, sind unter anderem: Bahnhalte, Anschluss an den Hamburger Verkehrsverbund, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen, die Infrastruktur in Glückstadt-Nord, Kinderbetreuung zu „ungünstigen Zeiten“ und die Barrierefreiheit. Bei letzterem Thema denkt Heike Kühl auch an Fahrkartenautomaten für die Bahn. „Ältere Leute haben Probleme, diese bedienen zu können.“ Es müsste welche geben, die einfacher zu bedienen sind.

Zum Thema Bürgermeisterwahl kann sie noch nicht viel sagen: „Wenn wir einen Kandidaten haben, dann werden wir ihn unterstützen.“

Mit der Neuwahl von Heike Kühl wurde der Posten des Kassenwartes frei. Dafür wurde Lucas Eibner (22) gewählt. Beruflich ist er angestellter einer Bank. Schriftführerin im Vorstand ist Karin Nordmann, Beisitzer sind Paul Roloff und Hartmut Sierck.

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