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Undichte Gasleitung : Haus am Kleinen Schwibbogen evakuiert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wegen erhöhter Gaskonzentration muss eine Familie in Glückstadt ihr Haus verlassen. Bei einer Routinekontrolle war der Defekt bemerkt worden. Inzwischen besteht keine Gefahr mehr.

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erstellt am 12.Nov.2014 | 05:00 Uhr

Eine undichte Stelle in einer Gasleitung am Kleinen Schwibbogen bemerkten am späten Montagnachmittag Mitarbeiter einer Firma, die im Auftrag der Stadtwerke die Leitungen routinemäßig überprüften. Ein anliegendes Wohnhaus wurde aus Sicherheitsgründen sofort evakuiert. „Wir hatten die Befürchtung, dass die Gaskonzentration zu stark ist“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Karl-Heinz Jacobs. Das junge Ehepaar mit Kind kam nach Angaben der Stadtwerke bei Verwandten unter.

Der Defekt wurde laut Jacobs noch am Montagabend behoben, sodass keine Gefahr mehr bestand. Gestern wurde das Haus belüftet und der Gasanschluss ordnungsgemäß wiederhergestellt, so dass die Bewohner im Laufe des Tages wieder einziehen konnten.

Ein weiteres Haus in der Nähe wurde ebenfalls am Montagabend vorübergehend evakuiert. Auch dort hatte die Firma eine starke Gaskonzentration festgestellt. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um Erdgas, sondern um Methangas handelte. Es habe sich vermutlich wegen der starken Vermüllung des Hauses gebildet, so der Geschäftsführer Karl-Heinz Jacobs.

Wie lange die undichte Stelle in der Gasleitung bereits bestanden habe, könne er nicht sagen. In der Regel sei das Austreten von Erdgas auf Grund der beigefügten Geruchsstoffe deutlich zu riechen, sodass er davon ausgehe, dass das Problem noch nicht lange bestanden habe. Die genau Ursache werde derzeit noch ermittelt.

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