Harmonische Konzertvielfalt

Der Musikzug Oldendorf  begeisterte sein Publikum. Foto: Schwarck
Der Musikzug Oldendorf begeisterte sein Publikum. Foto: Schwarck

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14. April 2011, 03:59 Uhr

Wilster | Konzertante Blasmusik und sanfte Akkordeonklänge vereinigten sich zu einer harmonischen Konzertvielfalt bei einem Kaffeekonzert im Colosseum Wilster. Das unterhaltsame Programm, das etwa 200 Besucher erlebten, wurde gestaltet vom Musikzug Oldendorf sowie vom Akkordeon-Club Brunsbüttel. Die Familien der Blasmusiker hatten für eine leckere Torten- und Kuchenauswahl gesorgt.

Die 30 Blasmusiker wurden von ihrem musikalischen Leiter Heiko Voß souverän dirigiert. Dieser zeigte sich begeistert von den vielen Menschen, die an den Festsaal füllten, um zum ersten Mal die Oldendorfer Musiker in Wilster zu hören.

Dabei erlebten sie eine besondere Vielfalt - von "Hymn of Friendship" über die "Queensparl-Melody" und "Barocco" bis hin zur Filmmusik mit "Fluch der Karibik". Das im vergangenen Jahr für das Wertungsspiel in Bad Schwartau einstudierte "Cantus Jubilante" ließ bei den Zuhörern angesichts der lautstarken Fanfaren- und Paukenklänge das Gefühl aufkommen, man hätte sie in eine römische Arena versetzt.

In der Pause gehörte die Bühne dem Akkordeon-Club Brunsbüttel. Die neun Tastenspieler und ein Schlagzeuger spielten unter der Leitung von Heinz Steffens Lieder von Harry Belafonte und Peter Kreuder, "Chappels Melodien-Cocktail", schottisch-englisch-irische Songs und den Musette-Walzer. Dass sich aber auch rockige Rhythmen gut auf dem Akkordeon spielen lassem, bewiesen sie mit "Rock around the Clock". "Ich bün de Schnacker", stellte sich Dieter Büchmann vor, der humorvolle Worte bei der Vorstellung der Titel fand. Mit starkem Applaus bedachte das Publikum das Ensemble, dem Heiko Voß bescheinigte: "Ihr wart klasse."

Überwiegend Lieder aus den 70er Jahren bestimmten dann den zweiten Teil des Blasorchester-Programms. Nach Samba und "Dschungelbuch" folgten Medleys mit Melodien von Udo Jürgens, Roberto Blanco und Herb Alpert. Erst nach Zugaben wurden die Musiker unter anhaltendem Applaus aus dem Colosseum-Saal entlassen.

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