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Zugverkehr : Hans-Jörn Arp: „Ich vermisse ein Krisen-Management aus Kiel“

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

CDU-Politiker hört sich Nöte von Glückstädter Pendlern an

von
erstellt am 07.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Die Pendler aus Glückstadt ärgern sich so massiv über die Bahn, dass sie Emails an den CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp geschrieben haben. Für den CDU-Politiker ein Grund, nach Glückstadt zu kommen und das Gespräch mit Pendlern zu suchen. Viele beschwerten sich über die Unpünktlichkeit der Nordbahn, ein Ehepaar monierte die schlechte Anbindung nach Altona. „Aber wirklich weh tat es mir zu sehen, wie die Nord-Ostsee-Bahn jetzt durch Glückstadt durchdonnert“, sagt Hans-Jörn Arp. „Dabei hält die NOB von Heide bis Westerland an jeder Milchkanne.“

Arp findet es „absurd“, dass die NOB nicht mehr in Glückstadt halten darf, weil sie so vier Minuten früher in Westerland ankommt. „Das ist dummes Zeug. Vier Minuten sind auf der Strecke, auf dem der Zug drei Stunden fährt, nicht entscheidend.“ Kein Zugfahrer würde seine Entscheidung aufgrund dessen fällen, dass der Zug so wenige Minuten schneller ist.

Unverständlich ist Arp auch die Haltung der Grünen in der Landesregierung, die dies mittragen. „Wir wollen Menschen auf die Bahn bringen“, sagt er zum Thema Entlastung der Straßen.

Unverständnis zeigt er auch für die vielen Pannen, die der Nordbahn passieren, die seit dem 14. Dezember Glückstadt anfährt. „Es ist ärgerlich, dass die Nordbahn den Auftrag angenommen hat und jetzt nicht genug Zugmaterial hat“, sagt Arp zu den fehlenden Zugwagen. „Die Pendler stehen jetzt auf den Fahrten wir Ölsardinen“, weiß er von den überfüllten Zügen.

„Ich vermisse ein Krisenmanagement aus Kiel. Wir haben vor den Problemen gewarnt, sagt er als CDU-Politiker. Für Arp steht fest: „Die Nordbahn muss Strafe zahlen, dass ist das mindeste. Das Land muss Regressansprüche stellen – auch wegen der überdurchschnittlich hohen Unpünktlichkeit der Nordbahn.“

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