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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 11:25 Uhr

Richtfest : Handwerker legen großes Tempo vor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im Beisein zahlreicher Gäste wurde das Richtfest der Hohenlockstedter Feuerwache gefeiert.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 17:00 Uhr

Mit dem Richtfest am Sonnabend ist der Neubau der Hohenlockstedter Feuerwache an der Ecke Finnische Allee/Leipziger Straße seiner Vollendung ein wesentliches Stück näher gerückt. „Wenn es in diesem Tempo weitergeht, sind wir womöglich noch vor dem geplanten Termin im März kommenden Jahres fertig“, freute Bürgermeister Jürgen Kirsten in seiner Ansprache, nachdem Polier Stefan Jürgensen von der Zimmerei Seeger aus Hohenwestedt vom Gerüst aus vor zahlreichen Gästen aus Feuerwehr, Verwaltung, Politik und Hohenlockstedter Einwohnern den Richtspruch verkündet hatte.

„Der Weg hierher war ein langer und kein einfacher“, erinnerte Bürgermeister Kirsten in seiner kurzen Ansprache. Im Wissen um den nicht mehr tragbaren und den Anforderungen einer effektiven Gefahrenabwehr genügenden Zustand der alten Wache hätten sich Generationen von Gemeindevertretern immer wieder mit diesem Thema beschäftigt. Zunächst, so Kirsten weiter, habe man über eine Erweiterung der alten Wache nachgedacht. „In Abwägung aller Umstände und der finanziellen Auswirkungen festigte sich die Überzeugung, dass ein Neubau die optimalste Lösung sei, um unseren Kameraden gute Bedingungen zur Wahrnehmung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe zu schaffen.“ Grund genug für Kirsten, den Mitgliedern der Wehr seine Hochachtung für ihre treue Pflichterfüllung unter erschwerten Bedingungen über einen längeren Zeitraum auszudrücken.

Im weiteren Verlauf blickte Kirsten dann auf die Suche nach einem geeigneten Standort im Jahre 2010, den Vertragsabschluss mit dem Architekturbüro Butzlaff und Tewes, den ersten Spatenstich im Juni dieses Jahres und auf die Grundsteinlegung zurück. „Wenn dieser Bau seiner Bestimmung übergeben wird, werden 30 Firmen ihre Handschrift hinterlassen haben“, unterstrich der Gemeindechef und dankte allen bislang am Bau Beteiligten. „Aus heutiger Sicht möchte ich sagen, dass sich der lange Weg gelohnt hat. Eine gute Planung ist der halbe Erfolg - die andere Hälfte resultiert aus dem Fleiß und Können der Handwerker.“ „Was lange währt, wird endlich gut“, schloss sich Amtsvorsteher Clemens Preine seinem Vorredner an. Habe sich das Warten doch gelohnt. „Ich wünsche mir, dass sich die Gremien nicht so früh mit der Erweiterung des Baus beschäftigen müssen“, betonte Preine und überreichte, wie auch der stellvertretende Amtswehrführer Jan Gripp, an den Gemeindewehrführer Kai Weingang ein „Geschenk“ für die Kameradschaftskasse.

1,556 Millionen Euro soll das Bauwerk bis zu seiner Fertigstellung kosten. Die neue Wache bietet Platz für fünf Fahrzeuge, Lager, Werkstatt, Atemschutzlager und Alarmgarderoben. Hinzu kommt ein Verwaltungstrakt mit Einsatzzentrale, Büro- und Besprechungsräumen, Sanitäranlagen sowie Schulungsraum, Küche, Kleiderkammer und Vorratsraum. Die gesamte Nutzfläche liegt bei 832 Quadratmetern. Zudem erhält die neue Feuerwache erhält zwei Zufahrten.

 

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