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Hamburger Arzneimittel-Firma expandiert in Dassow

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 17:34 Uhr

Die Hamburger Arzneimittel-Firma AqVida startete gestern in der Kleinstadt Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg) mit dem symbolischen ersten Spatenstich den Bau eines neuen Werkes. „Als Entwickler für Medizinprodukte insbesondere auf dem Gebiet der Krebsmedikation hat sich das Unternehmen etabliert“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Die Produktions- und Lagerhalle umfasse 800 Quadratmeter, zudem werde ein Labor- und Bürotrakt errichtet. Dort sollen neue Onkologieprodukte entwickelt und die Freigabe von Medizinprodukten für den europäischen Markt vorangetrieben werden.

Nach Angaben von AqVida-Geschäftsführer Wolfgang Heinze wollen insbesondere ausländische Kunden Produkte, die nicht nur nach Qualitätsstandards von Europa freigegeben, sondern auch zu 100 Prozent in Deutschland hergestellt werden. „Das Qualitätssiegel Made in Germany ist wichtiger denn je“, erklärte Heinze. Glawe wertete die Neuansiedlung als weiteren Beleg dafür, „dass Mecklenburg-Vorpommern als Ansiedlungsstandort attraktiv für Investoren ist“. In Dassow entstehe ein Zentrum medizintechnischer Unternehmen.

Dort stellt bereits seit mehreren Jahren die Lübecker Firma EuroImmun Reagenzien für die medizinische Labordiagnostik her. Das Unternehmen, das im Gebäude des 2007 pleitegegangenen CD-Werks Dassow produziert, wächst dynamisch und beschäftigt inzwischen 450 Mitarbeiter, wie eine Firmensprecherin sagte. Allein im vergangenen Jahr sei die Zahl der Arbeitsplätze bei EuroImmun in Dassow um 160 gestiegen.

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