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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 06:17 Uhr

Halbe Million Kubikmeter Sand bewegt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Sandtransporte für den Baugrund des Bodenlagers Dyrßenmoor in Ecklak sollen in den nächsten zehn Tagen abgeschlossen sein. Dann werden seit April rund eine halbe Million Kubikmeter Sand aus einem ehemaligen Spülfeld bei Beldorf per Schiff nach Ecklak gebracht worden sein. Für die ab 2016 geplanten Bodenanlieferungen aus der Schleusenbaustelle in Brunsbüttel soll Anfang des Jahres ein zweiter Anleger am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals gebaut werden.

Das berichtete Matthias Grabe von der Arge Neubau 5. Schleusenkammer bei einer Information der Gemeindevertretung Ecklak. Im Bodenlager sollen in den nächsten sechs bis sieben Jahren 1,7 Millionen Kubikmeter Bodenaushub aus Brunsbüttel abgelagert werden. Die 65 Hektar große Fläche wird rundum von einer Baustraße und zwischen dem Bodenlager Süd, dem Bodenlager Mitte und dem Trocknungslager an der Nordseite von weiteren festen Straßen mit einer Gesamtlänge von sechs Kilometern erschlossen. Bevor die Sandmassen als Vorbelastung aufgeschüttet werden, wurden rund 500  000 laufende Meter vorgefertigte vertikale Streifendrains acht bis zehn Meter tief eingebaut. Matthias Grabe sprach von einem förmlich perforierten Boden. Pro Woche würden bis zu 30  000 Vertikaldrains eingebaut.

Für die Vertikaldrainagen habe man sich wegen extrem weichen Bodens im Dyrßenmoor entschieden. Deshalb sei auch eine starke Auflast auf diese Bereiche geschüttet worden, um durch den Druck der Vorbelastung das Wasser nach oben herauszupressen. Erst in einer Tiefe von 16 Metern finde man im Dyrßenmoor festeren Sandboden.

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erstellt am 05.Okt.2015 | 11:07 Uhr

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