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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 13:48 Uhr

Halbe Million Euro für den Brandschutz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Fahrzeugkonzept von zwei Gemeinden komplett umgesetzt / Zum Feuerwehrball wird neues Löschfahrzeug offiziell in Dienst gestellt

Mehr als eine halbe Million Euro hat die Umsetzung eines Fahrzeugkonzepts für die Freiwillige Feuerwehr St. Margarethen gekostet. Es konnte jetzt mit dem Erwerb eines neuen Mittleren Löschfahrzeuges (MLF) auf einem MAN-Fahrgestell abgeschlossen werden. Zuvor hatte die Wehr schon vor zwei Jahren das größere Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 10 auf einem Mercedes-Fahrgestell für 316  000 Euro und 2012 einen Vito-Mannschaftstransportwagen für die Jugendfeuerwehr für 25  000 Euro erhalten. Komplett wird die Fahrzeugbeschaffung mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug, das die damalige Feuerwehr Büttel bei der Fusion mit der Feuerwehr St. Margarethen in die „Ehe“ eingebracht hatte.

Der Abschluss des Fahrzeugkonzepts ist ein Grund zum Feiern für die St. Margarethener Brandschützer: Im Rahmen eines öffentlichen Feuerwehrballs, der am Sonnabend, 12. März, ab 19.30 Uhr in der Sporthalle der Elbgemeinde gefeiert werden soll, wird das neue Einsatzfahrzeug offiziell in Dienst gestellt. Die Gäste haben dann Gelegenheit, das neue MLF vor der Sporthalle in Augenschein zu nehmen.

Die Umsetzung des millionenschweren Konzepts war sowohl für St. Margarethen als auch für Büttel ein finanzieller Kraftakt. Es flossen zwar Zuschüsse zwischen 20 und 25 Prozent aus der Feuerschutzsteuer, doch teilten sich die beiden Gemeinden den Löwenanteil der Anschaffungskosten jeweils zur Hälfte. „Den Schlüssel von 50:50 hatten wir vereinbart, als Büttel vor sechs Jahren den Brandschutz für ihre Gemeinde an St. Margarethen übertragen hatte“, erinnerte Büttels Bürgermeister Richard Schmidt. Gemeinsam mit seinem St. Margarethener Amtskollegen Volker Bolten, Wehrführer Jörg Göttsche und dessen Stellvertreter Timm Schwarz stellte er das jüngste Fahrzeug vor.

Jörg Göttsche ist mit der Entwicklung seiner Feuerwehr überaus zufrieden. „Alle Fahrzeuge sind schon mit dem neuen Digitalfunk ausgerüstet“, erklärte er und dankte den Gemeinden auch bei diesem Schritt für die Bereitstellung der finanziellen Mittel. Unter den jetzt 58 Aktiven, davon sechs Neuaufnahmen in diesem Jahr, gebe es besonders viele junge Mitglieder. Bürgermeister Volker Bolten würdigte den guten Zusammenhalt in den Reihen der Feuerwehr. „Damit steht und fällt das Ganze“, gab er zu bedenken.

Seit Anfang Februar, so betonte Jörg Göttsche, sei die Feuerwehr schon für den Umgang mit dem neuen Löschfahrzeug geschult worden. „Wir sind für einen Einsatz bestens vorbereitet“, versicherte der Wehrführer. Jörg Göttsche und Timm Schwarz dankten den beiden Gemeinden für die gute Kooperation bei der Umsetzung des Fahrzeugkonzepts. Es sei von einem speziell für diese Aufgabe gebildeten Ausschuss erarbeitet worden.

Nun richtet die Feuerwehr ihr Augenmerk auf den bevorstehenden Feuerwehrball am 12. März. „Karten gibt es an der Abendkasse“, so Jörg Göttsche, der die Bevölkerung aus beiden Gemeinden zum Besuch aufrief. Zur DJ-Musik kann bis in die tiefe Nacht hinein getanzt werden. Im Rahmenprogramm sollen einige Sketche aufgeführt werden. „Außerdem haben Feuerwehrleute eine Feuerwehr-Show einstudiert.“ Doch weitere Details verriet die Wehrführung über diesen überraschungsreichen Programmteil nicht.

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erstellt am 02.Mär.2016 | 16:22 Uhr

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