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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 20:48 Uhr

Hafenkooperation trägt erste Früchte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2014 | 13:19 Uhr

Die Kooperation der Unterelbehäfen unter der Dachmarke Ports of Hamburg sol nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Das unterstreicht Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports. Bestes Beispiel ist für ihn die Breakbulk, eine maritime Spezialmesse in Antwerpen. Dort teilten sich Hamburg und die Schleusenstadt einen Messestand.

Das schaffe Synergien, betont Schnabel, der zugleich auch den Schwerlasthafen Rendsburg Port auf der Messe vertrat. „Wir hätten das auch alleine machen können, Brunsbüttel kennt man in Antwerpen“, so Schnabel. Andererseits gehe es ja bei der Zusammenarbeit der Häfen darum, gemeinsam Flagge zu zeigen. „Wir sind Teil der Hafenkooperation. Das ist die Botschaft, die rüberkommen muss“, so der Brunsbütteler Hafenchef.

Im Juni steht eine weitere wichtige Messe in Shanghai an. Spätestens in der chinesischen Metropole mache es keinen Sinn mehr, zu versuchen, den Standort Brunsbüttel ins Gespräch zu bringen. Der würde unter den großen Häfen kaum Beachtung finden. Ähnliches gelte für die Messe im Herbst in den USA.

Die Antwerpener Breakbulk sei eine hochinteressante Messe gewesen, so Schnabel. „Man findet dort Kunden, die man durchs normale Marketing nicht erreicht.“ Oft gehe es darum, gemeinsam für bestimmte Güter Logistikaufgaben zu entwickeln. Zugleich konnten sich die beiden Häfen aus Brunsbüttel und Rendsburg dort internationalen Kunden präsentieren.

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