Wirtschaft in Brunsbüttel : Hafen als Jobmotor

Luftiger und zugleich sicherer Arbeitsplatz: André Tappert steuert den großen Hafenkran.
Luftiger und zugleich sicherer Arbeitsplatz: André Tappert steuert den großen Hafenkran.

Brunsbüttel Ports stellt 50 neue Mitarbeiter innerhalb von drei Monaten ein und setzt zugleich auf Ausbildung neuer Fachkräfte.

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26. Januar 2018, 05:55 Uhr

Steigende Umschlagszahlen und neue Standorte erfordern Neueinstellungen von Mitarbeitern. Brunsbüttel Ports hat in den vergangenen drei Monaten etwa 50 neue Mitarbeiter eingestellt. Auch die Ausbildung junger Menschen für den eigenen Bedarf stehe im Vordergrund, erklärt Geschäftsführer Frank Schnabel.

Hintergrund des Personalwachstums: In den drei Brunsbütteler Häfen wurden 2017 rund 13,1 Millionen Tonnen – ein Zuwachs von ca. 11 Prozent – umgeschlagen, der gesamte Hafenverbund mit allen Standorten in Norddeutschland und Skandinavien unter der Dachmarke Schramm Ports & Logistics schlug eine Gesamtgütermenge von rund 16,9 Millionen Tonnen (plus 14 Prozent um.

Die steigenden Umschlagszahlen und die Erweiterung der Standorte habe zur Folge, dass Brunsbüttel Ports die Mitarbeiterzahl in den letzten drei Monaten kräftig aufgestockt hat, so Schnabel. Weiter sagte er: „Die Erweiterung unserer Mitarbeiterzahl ist unter anderem die konsequente Folge unseres Wachstumsprozesses und von neuen Projekten und Standorten.“ Aufgrund der guten Auftragslage seien zusätzlich auch Zeitarbeitskräfte in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis übernommen worden, um die ausgeweiteten Aktivitäten abwickeln zu können. Schnabel: „Wir sind stolz darauf, so viele neue Kolleginnen und Kollegen in unserem Team begrüßen zu können und freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Auch in den nächsten Monaten würden weitere Mitarbeiter an verschiedenen Standorten eingestellt und weitere Auszubildende an Bord geholt.

Ganz besonders die Ausbildung junger Menschen steht weiterhin im Vordergrund bei der Personalausweitung. Brunsbüttel Ports bildet jährlich in den unterschiedlichsten Bereichen in über zehn Berufen für den eigenen Nachwuchs aus. „Um unserem nachhaltigen Wachstum gerecht werden zu können, bilden wir viele junge Menschen in der Region aus und bieten allen engagierten Auszubildenden gute Übernahmechancen – und wir suchen noch einige Auszubildende für 2018“, erklärt Schnabel.

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