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Bürgerverein : Gute Schulbildung ein wichtiges Thema

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck berichtet beim Bürgerverein-Nord über aktuelle Entwicklungen in der Stadt.

Ein halbes Jahrhundert gehört sie inzwischen dem Bürgerverein-Nord an. Dafür ehrte Vorsitzender Wolfgang Schulz zu Beginn der Versammlung am Donnerstagabend Gisela Hermenau. Und er konnte ein neues Mitglied in den Reihen des Vereins begrüßen: Bürgermeister Stefan Mohrdieck.

Der Verwaltungschef informierte die Anwesenden im Foyer des Elbeforums im Tagesordnungspunkt „Der Bürger fragt, der Bürgermeister antwortet“ über Aktuelles aus der Schleusenstadt. Gelegenheit für Viele, die verpassten Informationen aus der nur spärlich besuchten Einwohnerversammlung vor einer Woche nachzuholen.

„Den vollen Terminkalender, die verantwortungsvollen Aufgaben und das Familienleben unter einen Hut zu bringen und dabei bürgernah zu bleiben verdient Hochachtung“, zollte Wolfgang Schulz dem Bürgermeister Anerkennung. „Es ist für mich selbstverständlich, ein Ohr für die Belange der Bürger zu haben“, entgegnete Stefan Mohrdieck.

Mit jetzt zirka 12 700 Einwohnern gibt es Verschiebungen bei der Zuweisung nicht nur von finanziellen Mitteln. „Die Einwohnerzahl ist bei vielen Projekten und Entwicklungen ein Berechnungsfaktor“, erklärte Mohrdieck, als er die Finanzlage der Stadt erläuterte.

Dessen ungeachtet müsse eine Lösung für die Regionalschule und das Bildungszentrum gefunden werden. Beim geplanten Schulneubau werde neu gerechnet und überlegt, so der Bürgermeister. „Aber die Regionalschule ist nicht ausbaufähig und zeitgerechte Schule dort nicht möglich“, gab er zu bedenken. „Gute Schulbildung ist wichtig, dafür müssen wir uns einsetzen.“ Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung gefällt werden. Bereits in der kommenden Woche tagen Bauausschuss und Bildungsausschuss gemeinsam, um das weitere Vorgehen zu diskutieren.

Nach Personaleinsparungen beim Bauhof aufgrund des defizitären Haushalts gefragt, sagte Mohrdieck, dass das für ihn keine Option sei. „Wir müssen uns weitere Einsparungen überlegen, aber das Bauhofpersonal wird davon nicht betroffen sein.“ Für ihn sei es wichtig zu wissen, dass der Winterdienst und auch die Pflege der öffentlichen Anlagen aus eigener Hand gesichert sind. Die Stadt wolle sich zudem durch den Ausbau der Festwiese eine neue Einnahmequelle bei den Wohnmobilisten erschließen. „Dafür muss aber erst ein B-Plan erstellt werden, um den rechtlichen Rahmen zu schaffen.“ Bisher kann der Platz für Wohnmobile kostenlos genutzt werden.

Aus der Versammlung heraus wurde darauf aufmerksam gemacht, dass das jetzt ausgewiesen Neubaugebiet sehr nahe an das Sportgelände an der Olof-Palme-Allee heranreiche. Die Sportler befürchten Beschwerden durch Anwohner, die sich in Zukunft belästigt fühlen könnten. „Da sollten wir rechtzeitig über Lärmschutz nachdenken“, dankte Mohrdieck für die Anregung.

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