Tourismus : Gute Saison für die Kahnschiffer

Bei traumhaft schönem Wetter ging die letzte Fahrt der Saison mit drei Kähnen, besetzt mit 58 Kieler Senioren, die Au hoch bis fast zum Kattenstieg.
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Bei traumhaft schönem Wetter ging die letzte Fahrt der Saison mit drei Kähnen, besetzt mit 58 Kieler Senioren, die Au hoch bis fast zum Kattenstieg.

Das Burg-Paket mit Kaffee, Kuchen und Kahnfahrten auf der Burger Au kommt gut an. Zum Abschluss der Saison sind Kahnschiffer und Organsiatoren zufrieden.

shz.de von
30. September 2013, 04:58 Uhr

Es war die letzte Fahrt der Saison. Bald holen die bei Kahnschiffergilde beziehungsweise Burgs Fremdenverkehrsverein beschäftigten sieben Bürgerarbeiter die Kähne an Land und bringen sie ins Winterlager. Das besteht in der in der ehemaligen Papiersackfabrik gelegenen Werkstatt der Gilde, die Harald Gossing, Ältermann der Gilde, stellvertretender Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins und Besitzer der Fabrik, dort eingerichtet hat. Im Winterlager werden Kähne, Bänke, Tische überholt, bekommen neue Farbe, damit sie Anfang Mai 2014 in die nächste Saison starten können.

Die letzte Tour 2013 genoss die Seniorengruppe des SV Friedrichsort aus Kiel. Man hatte das Burg-Paket bei Marlis Steinhagen gebucht. Dieses Paket schnürte einst Burgs Touristikfachfrau Helga Semmelhack. Marlis Steinhagen, die seit acht Jahren die Kahnfahrten auf der Au organisiert, übernahm Semmelhacks gute Idee in ihr Konzept.


Neue Farbe und Reparaturen im Winterlager


Das Burg-Paket begann für die Kieler Senioren mit einem Mittagessen im Restaurant Am Kamin. Es gab Sauerfleisch. Danach ging’s runter zur Burger Au. Dank des von den Bürgerarbeitern mit einem zweiten Zugang versehenen Anlegestegs konnten die drei Kähne bequem gleichzeitig bestiegen werden. Die Staker Jochen Wiese, Michael Schneider und Günter Schuldt halfen beim Einstieg, bevor sie ihre Position am Ende der Boote einnahmen und das fünf Meter lange Rudel in den Grund der Au stießen, um die neun Meter langen Kähne in Fahrt zu bringen. 90 erholsame Minuten währte die Fahrt auf der Burger Au. Die frische Luft sorgte für neuen Appetit. So ging es nach der Kahnpartie hoch in den Burger Aussichtsturm, wo Marlis Steinhagen zusammen mit Museumsleiter Ernst-Otto Pieper die Kieler Gäste bereits mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen erwartete. Pieper referierte über Burgs Wald und führte die Gäste anschließend durchs Waldmuseum. Beeindruckt von Burg ging es zurück nach Kiel.

51 Kahnfahrten mit Reisegruppen und Tagesgästen prägten die Saison 2013. Zwei Fahrten davon stakte man im Auftrag des Burger Touristikbüros. Anfangs, als Helga Semmelhack die alleinige Organisation hatte, waren es im Schnitt 30 Fahrten pro Jahr. Marlies Steinhagen zeigte sich mit der Entwicklung und der Saison zufrieden.

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