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Grundstückspreise : Günstig Bauen in der Wilstermarsch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Region bietet mit die niedrigsten Grundstückspreise im Kreis Steinburg

von
erstellt am 06.Mai.2016 | 17:00 Uhr

Wohnen in der Wilstermarsch ist durchaus attraktiv: Paul-Adolf Tietjen, Vorsitzender des Haus- und Grundeigentümervereins Wilster und Umgebung, schlug kräftig die Werbetrommel für Immobilienerwerb oder Neubau in der Wilstermarsch. Es gebe dafür diverse gute Gründe, betonte er in seinem Jahresbericht, den er vor etwa 80 Mitgliedern im Wilsteraner Hotel Busch vortrug.

„Ab zirka 35 Euro pro Quadratmeter kann man ein voll erschlossenes Baugrundstück zum Beispiel in Beidenfleth erwerben.“ Eine eventuelle Tiefengründung komme allerdings noch hinzu. Selbst in Wilster seien „nur um die 60 Euro als Quadratmeterpreis auf den Tisch zu legen“. Zum Vergleich: Im Kreis Steinburg seien häufig Preise von über 100 Euro zu zahlen. Doch nicht nur die Grundstückspreise seien für Erwerber vergleichsweise günstig. Auch Immobilien ließen sich für vergleichsweise kleines Geld kaufen. Allerdings sei derzeit das Wohnimmobilienangebot eher klein. Tietjen warf dabei einen Blick auf die Verkehrswerte, orientiert am aktuellen Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses im Kreis Steinburg. Dort werde ein Modell-Einfamilienhaus mit etwa 125 Quadratmeter Wohnfläche, zirka 20 Jahre alt, etwa 750 Quadratmeter Grundstücksgröße bei mittlerer bis guter Lage in der Wilstermarsch, mit einem Wert von 125  000 Euro angegeben. Für die Stadt Itzehoe und die Ämter Itzehoe-Land und Kellinghusen werde der Wert bei 165  000 Euro gesehen. Liege das Wohnhaus in Glückstadt oder im Amtsbereich Horst-Herzhorn , würden 185  000 Euro angesetzt.

„Die Wertdifferenzen im Kreis Steinburg von bis zu 48 Prozent bilden ein erhebliches Süd-West-Gefälle ab“, meinte Tietjen. Als Mietimmobilie rechnete der Vorsitzende für den Eigentümer eine Nettorendite von vier Prozent pro Jahr, bei der aktuellen Zinssituation durchaus interessant. Angesichts derartiger Kaufpreise und zu erzielender Kaltmieten bezeichnete er das Wohnen in der Wilstermarsch als „gut und günstig“. Mit Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur sieht er zudem eine Chance, „unsere Wohnregion noch attraktiver“ werden zu lassen. Tietjen: „Also her mit besserer Bahnanbindung und der Autobahn A20!“

Überhaupt fiel der Bericht des Vorsitzenden ausgesprochen positiv aus. Haus & Grund Wilster erfreut sich zunehmenden Mitgliederzuwachses. Seit 2012 steigt die Zahl kontinuierlich: Damals verzeichnete der Ortsverein noch 466 Mitglieder, im Jahr 2013 wurde bereits die Schwelle 500 überschritten. Ende 2015 hatte Haus & Grund Wilster 538 Mitglieder. „Ein toller Trend“, sagte Paul-Adolf Tietjen erfreut. Was er zu einem großen Teil auch dem Angebot der Vorteilspartner zuschrieb. Per Mitgliedsausweis gibt es Rabatte bei einer Vielzahl von Unternehmen. Und auch die kostenlose rechtliche Beratung durch Anwalt Hans-Henning Kujath einmal monatlich in Wilster sei ein gern wahrgenommenes Angebot.

Kujath war auch in der Versammlung zu Gast, referierte über „Aktuelles aus der Wohnpolitik“. Und zweiter Vorsitzender Jan Lange erläuterte wichtige Änderungen in der Haftpflichtversicherung.  

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