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Erster Spatenstich : Grundstein für mehr Brandschutz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In Brunsbüttel ist der erste Spatenstich für die neue Werkfeuerwache bei Sasol erfolgt. Das Projekt bildet den Abschluss mehrerer Großprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro.

„Wir haben eine ganze Palette von Baustellen auf unserem Gelände“, betonte Sasol-Geschäftsführer Dr. Kay Luttmann, als er am Donnerstagnachmittag zahlreiche Gäste zu einem besonderen Festakt begrüßte. Es galt, den ersten offiziellen Spatenstich für den Bau einer neuen Werkfeuerwehrwache zu vollziehen. Luttmann machte diesen gemeinsam mit Bürgervorsteherin Karin Süfke, Konzern-Geschäftsführer Fleetwood Grobler, Andree Wendt als Leiter der Werkfeuerwehr, Bauleiter Jan Martens und Dr. Andreas Mainka als Chef der Mainka GmbH. Das Lingener Unternehmen ist mit dem schlüsselfertigen Bau der neuen Feuerwache beauftragt worden.

Die Feuerwache ist der Abschluss mehrerer Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro, mit denen im vergangenen Jahr begonnen wurde und die mit der Fertigstellung des jetzt begonnenen Hallenbaus im Sommer nächsten Jahres abgeschlossen werden sollen. „Das neue Gebäude wurde im Rahmen der Umsetzung eines erweiterten Brandschutzkonzeptes in Angriff genommen“, verdeutlichte Luttmann und fügte hinzu: „Aufgrund der Werkserweiterung und der Aufstockung unserer hauptamtlichen Wehr wurde die Erweiterung erforderlich.“ Damit bekämen demnächst alle fünf Einsatzfahrzeuge, die zurzeit unter freiem Himmel geparkt würden, endlich ein festes Dach.

Die von Andree Wendt geführte Werkfeuerwehr besteht aus dem Wehrleiter und 22 aktiven Einsatzkräften, die in zwei Schichten tätig sind. Weitere 55 ehrenamtliche Kräfte werden aus der Belegschaft der Firma Sasol rekrutiert.

Das neue Gebäude wird auf 87 Betonpfählen gegründet, die bis zu 24 Meter tief in den tragenden Baugrund gebohrt werden. Das Gebäude hat eine Funktionsgrundfläche von knapp 800 Quadratmetern, auf denen in drei Etagen die Sicherheitszentrale und Büros, die Einsatzumkleide sowie ein Sanitätsbereich für den Werkarzt, Sozial-, Sanitär- und Ruheräume und im dritten Obergeschoss neue Büros für rund 30 Mitarbeiter vorgesehen sind, die aufgrund der positiven Entwicklung des Unternehmens in der jüngsten Vergangenheit hier neu eingestellt werden konnten. Neben dem dreistöckigen Gebäude ist die Fahrzeughalle für die fünf Einsatzfahrzeuge sowie eine Fahrzeug-Waschanlage geplant.

„Ich freue mich schon heute auf den Umzug und darauf, dass unsere Feuerwehrmannschaft bald die besten Bedingungen bekommt, um den Aufgaben gerecht zu werden“, betonte Andree Wendt. Bauleiter Jan Martens stellte den Gästen den auf der rund 1800 Quadratmeter großen Baustelle entstehenden Neubau im einzelnen vor.

Die jüngste Entwicklung mit den zahlreichen Baustellen auf dem Sasol-Areal skizzierte Werkleiter Kay Luttmann. Dabei erinnerte er noch einmal auf das 2006/07 realisierte Ethylen-Piplinepaket mit einem Investitionsvolumen von damals schon 70 Millionen Euro. Das jetzt geschnürte Investitionspaket für strategische Großprojekte umfasst die 2012 in Angriff genommene Erweiterung der Aluminiumtriethyl-Produktion, das für fünf Millionen Euro fertiggestellte Technikum für Forschung und Entwicklung und als Highlight die erst im vergangenen Monat in Betrieb genommene neue Technologie für ultrahochreine Tonerden. Diese hochqualitativen Tonerden, im eigenen Haus entwickelt, werden eingesetzt für LED’s, Saphirglas und Keramikprodukte wie synthetische Hüftgelenke. Für die Erweiterung der Produktion für die Katalysatorträger wurden zwei neue Produktionsstraßen eingerichtet.

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erstellt am 07.Sep.2013 | 17:15 Uhr

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