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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 11:43 Uhr

Grundsatz-Debatte über Etat

vom

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

itzehoe | Es ging um Geld, es ist bald Wahl, es wurde grundsätzlich - in der Debatte um die gekürzten Kredite zeigten sich klar die Differenzen der zwei Lager in der Ratsversammlung in der Finanzpolitik. Von "Größenwahn" bei der Mehrheit sprach Thomas Wudtke (FDP). Für die Verschuldung solle man sich schämen, sie sei eine "Verhohnepipelung" der Jugend, die dafür zahlen müsse. Ernst Molkenthin (Linke) sah einen "Offenbarungseid falscher Mehrheitspolitik", für das Projekt Treibhaus werde ein maroder Zustand der Stadt in Kauf genommen. Auch Günter Wolter (IBF) sah den "wesentlichen Knackpunkt" in dem bereits Entschiedenen.

Es werde immer von Prestige-Projekten gesprochen, konterte Dr. Markus Müller (CDU). Doch an den Schulen oder mit der Sporthalle habe man "lauter Dinge gebaut, die Itzehoe gut zu Gesicht stehen". Dieter Krämer (SPD) sprach von einer "Investition in die Zukunft", auch durch die Wellenkamper Bahnunterführung. Doch Projekte wie die Sporthalle oder Alsen seien zu groß ausgefallen, erwiderte Dr. Jörn Michaelsen (FDP). Es gehe um die geplanten Schulden, denn diese könnten die Stadt bei steigenden Zinsen einholen.

Joachim Leve (DAF) fasste zusammen: Alle seien für Investitionen in Schulen und Kindergärten. "Der einzige Punkt, der uns entzweit, ist das Treibhaus."

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