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Energiepolitik : Grünes Licht für Umspannwerk auf dem Süderdonn

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Kommunalpolitiker haben den Weg für ein neues Umspannwerk auf dem Süderdonn frei gemacht. Die Firma Tennet muss allerdings noch die Zufahrtswege stabilisieren.

Dem Bau des Umspannwerkes auf dem Süderdonn steht nichts mehr im Weg. Die Mitglieder des Bauausschusses haben während ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht für die Änderung des Flächennutzungsplans gegeben. Die Firma Tennet will südlich des Siedenfelder Weges und östlich der Gemeindegrenze zu Volsemenhusen das Umspannwerk errichten.

Das ist erforderlich für den Strom aus den Windkraftanlagen von der Westküste, der per 380-kV-Starkstromleitung transportiert werden soll. Christian Hinrichs vom Albersdorfer Planungsbüro Philipp stellte die Planung vor. „Das Umspannwerk soll auf einem elf Hektar großen Grundstück, wovon fünf Hektar bebaut werden, errichtet werden.“ Für die Anwohner entstünden keine Beeinträchtigungen, da die nächste Ansiedlung mit 400 Meter weit genug entfernt ist. Geräuschbelästigungen seien nicht zu erwarten, und auch Konflikte mit dem Naturschutz bestünden nicht. Die Firma Tennet habe die Fläche bewusst gewählt, um auch mit den Windeignungsflächen nicht in Konflikt zu kommen.

Nötig wird es aber, die Wege zu ertüchtigen: Für die Anlieferung eines 270 Tonnen schweren Trafos müssen die Zufahrten stabilisiert werden. Tennet arbeitet derzeit an den Planungen und will sicherstellen, welche Wirtschaftswege und Straßen betroffen sind. Zudem versichert Tennet auch, für eventuelle Schäden aufzukommen.

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erstellt am 31.Aug.2013 | 06:00 Uhr

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